Inhalt
Literatur aus Aserbaidschan/Russland
Die aserbaidschanische Community, die in Russland in der Diaspora lebt, ist streng konservativ. Der Körper der Frau gehört der Familie, muss die Eltern stolz machen, bis dann die Hochzeit gefeiert wird und der Ehemann übernimmt. Doch die Erzählerin beschreitet einen anderen Weg: zupft sich schon als Jugendliche die Augenbrauen, begegnet wütend lüsternen Männerblicken, statt die Augen zu senken. Eine schwere Erkrankung drängt und befreit sie zugleich aus ihrer Rolle der schönen, heiratsfähigen Tochter.
Für Sie ausgewählt für den Büchergilde-Weltempfänger!
Liebe Leserin, lieber Leser, Literatur aus Aserbaidschan? Finden Sie in der Reihe Büchergilde Weltempfänger! Wir haben mal wieder für Sie nach literarischen Perlen gefischt und aus dieser Weltregion eine Autorin entdeckt, deren Buch uns begeistert hat. Dass Jegana Dschabbarowa Lyrikerin ist, merkt man ihrem Debütroman an: Die Sprache präzise, jedes Wort sitzt, die Metaphern sind oft ungewöhnlich. Der Roman einer schmerzhaften Befreiung aus einer zutiefst patriarchalen Kultur sollte uns einmal mehr bewusst machen: Die Unterdrückung von Frauen und Minderheiten geht alle Menschen an.
Bibliografisches
Aus dem Russischen von Maria Rajer, Flexcover, Kopffarbschnitt, Lesebändchen, 144 Seiten, Einbandgestaltung von Cosima Schneider.
Erscheint in Zusammenarbeit mit LITPROM Promoting Global Stories
Preis
23,00 €
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Rund ums Buch
Autor:innenportrait
Jegana Dschabbarowa, geboren 1992 in einer aserbaidschanischen Familie in Jekaterinburg/Russland, ist Dichterin, Essayistin und Wissenschaftlerin. Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt ist ihr Debütroman. 2024 war sie gezwungen, Russland zu verlassen, sie lebt heute in Hamburg
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