Inhalt
Königsberg 1835: Die verschlafene Kleinstadt und einstige Residenz von Immanuel Kant wird zum Schauplatz eines spektakulären Skandals, der zwei lutherischen Predigern zum Verhängnis werden soll. Sensationelle Anschuldigungen und dunkle erotische Geheimnisse erschüttern das Vertrauen der Gemeinschaft und versetzen die preußischen Behörden in Aufruhr. Zu einer Zeit, in der moralische Fehltritte als Vorboten neuer Unruhen gefürchtet werden, droht die menschliche Unberechenbarkeit die Stadt ins Chaos zu stürzen. Eine kaum bekannte Episode aus dem alten Preußen – und ein Skandal, der überraschende Parallelen zur Gegenwart aufweist.
Bibliografisches
Aus dem Englischen von Norbert Juraschitz, fester Einband, bedrucktes Vorsatzpapier, Lesebändchen, 224 Seiten, Einbandgestaltung von Kosmos Design
Auszeichnungen
Ludwig-Börne-Preis 2026
Besonderheiten
- Christopher Clark beleuchtet einen der aufsehenerregendsten Skandale der Aufklärung
- Packend erzählt und historisch fundiert
- Auf Vor- und Nachsatz des Buchs lassen sich die Geheimnisse genau verorten
Preis
24,00 €
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Rund ums Buch
Autor:innenportrait
Christopher Clark, geboren 1960, lehrt als Professor für Neuere Europäische Geschichte am St. Catharine's College in Cambridge. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte Preußens. Für sein Buch Preußen. Aufstieg und Niedergang 1600–1947 erhielt er 2007 den renommierten Wolfson History Prize sowie 2010 als erster nicht-deutschsprachiger Historiker den Preis des Historischen Kollegs. Für seine Verdienste um die anglo-deutschen Beziehungen wurde Clark 2015 von Elisabeth II. zum Ritter geschlagen.
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