1931 als Jürgen Böttcher geboren, nahm er als Maler den Namen seiner Heimatstadt Strawalde an. Nach dem Kunststudium in Dresden u.a. bei Wilhelm Lachnit wurde er selbst inoffizieller Lehrer und Mentor einer Gruppe junger unangepasster Künstler, zu der auch A.R. Penck, Peter
Herrmann und Peter Graf zählten. Strawalde wurde in der DDR mit Ausstellungsverbot und Ausschluss aus dem Künstlerverband belegt. Unter seinem bürgerlichen Namen arbeitete er als weltweit geachteter Dokumentarfilmer. Seit 1990 widmet er sich wieder ausschließlich der Malerei. Derzeit arbeitet er an einer Serie \"weiblicher Ikonen\", denn
das Wichtigste der Malerei sind für ihn wieder Augen, Mund und die Spannung, die die Geschlechter lebenslang verbindet.