Ausstellung: "George Grosz – Das Huhn im Kopf. Verfemung, Trauma und Entschädigung"

26.8.–27.10.2019
im Käthe-Kollwitz-Museum Berlin

Kurz vor seinem Tod schuf George Grosz 1958 fünf großformatige Tuschzeichnungen – seine letzten Illustrationen zur Geschichte Das unheimliche Huhn seines Freundes Rudolf Omansen. Die Büchergilde veröffentlichte diesen Künstlernachlass exklusiv in der bibliophilen Ausgabe George Grosz, Rudolf Omansen und ein Huhn. In der von den Herausgebern kuratierten Ausstellung Das Huhn im Kopf sind nun die Originale zu sehen.

 

10. Oktober, 19 Uhr: Büchergilde-Abend im Käthe-Kollwitz-Museum Berlin, Fasanenstraße 24, kaethe-kollwitz.de

Presseecho

"Eine bemerkenswerte Ausstellung" – ZDF Heute Journal

 


 

Claus Kleber beschreibt, dass sich die Ausstellung Das Huhn im Kopf mit den letzten Bildern George Grosz' "den dunklen Seiten der Seele dieses Künstlers widmet, der mit bösem scharfem Blick nicht nur auf sich, sondern auf seine Epoche, die Weimarer- und die Nazizeit sah".
Er betont weiterhin: "Das ist das Neue dieser Ausstellung: Sie zeigt was Exil – Verlust der Heimat – dem Werk und der Seele eines Künstlers antun kann. Es hat den großen George Grosz gebrochen."

» Direkt zum Beitrag "Die Geschichte vom Huhn im Kopf", ZDF Heute Journal vom 30.8.2019

 

 

Michael Bienert (Tagesspiegel) schreibt über die "präzise kuratierte Werkauswahl im Kollwitzmuseum", dass diese Ausstellung zu George Grosz "eindrücklich die Zerstörung seiner künstlerischen Existenz durch die Nationalsozialisten" nachzeichne.

» Direkt zum Artikel "Ein Künstler wird zerstört", Tagesspiegel vom 29.8.2019

 

Kulturjournalistin und Herausgeberin Barbara Hoppe (Feuilletonscout.com) bezeichnet das Buch als "eine Preziose von besonderem Lesegenuss und Augenschmaus". Sie lobt die Entscheidung des Verlags, die "Illustrationen zusammen mit dem Originalmanuskript in Schreibmaschinenschrift abzudrucken", was "den Zauber der Bilder wie auch des Textes" erhöhe und sich anfühle, als "hätte man selbst die Seiten gefunden".
» Direkt zur Rezension, Feuilletonscout.com, 9.8.2019

Veranstaltungen

10. Oktober, 19 Uhr: Einladung zum Büchergilde-Abend im Käthe-Kollwitz-Museum
Ergreifendes Dokument einer Künstlerfreundschaft – Die Erstveröffentlichung der letzten Zeichenfolge von George Grosz bei der Büchergilde

 

Am 25. August fand die gut besuchte Vernissage im Käthe-Kollwitz-Museum statt – unweit des letzten Berliner Wohnorts von George Grosz. Hier zeigen wir einige Eindrücke des Abends.

Impressionen der Vernissage, 25. August 2019

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Fotos © Käthe-Kollwitz-Museum Berlin