Titelbild: Wir brauchen neue Namen
Shortlist Man Booker Prize 2013

Leinen, Schutzumschlag, Leinen, Umschlaggestaltung von Moni Port, 264 Seiten. Aus dem amerikanischen Englisch von Miriam Mandelkow., 264 Seiten.

Aus dem amerikanischen Englisch von Miriam Mandelkow.

Preis für Mitglieder 18,95 €

Artikelnummer:
168073

Erschienen:
2015

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Inhalt

Erzählt aus der Sicht eines Kindes, beschreibt NoViolet Bulawayo, wie schmerzhaft der Identitätsverlust durch die Migration ist. Es ist die Geschichte der zehnjährigen Darling, die in einer Blechhüttensiedlung aufwächst und dann in die ferne USA gerissen wird.


„Wunderbar hat die Schriftstellerin die naive Sprache und Weltsicht ihrer Heldin eingefangen ... In Wortströmen, poetisch verdichtet, artikuliert sich das Leid der Emigrantin.“ NZZ

Dieser Roman lebt von Kontrasten. Auf der einen Seite ist die afrikanische Blechhüttensiedlung Paradise, die Darlings Zuhause ist, auf der anderen die fremde USA mit üppigem Essen,  einem Fernseher, der Schule. Auf der einen Seite erzählt Darling mit kindlicher Naivität aus ihrem Leben, auf der anderen Seite stecken hinter ihren Erzählungen das ernste und brutale Leben voller Entbehrungen, Missbrauch und Leid.
Bulawayo verleiht ihrer Heldin eine einzigartige Stimme, die trotz allem beharrlich Lust am Leben versprüht. Bulawayos Sprache vibriert vor Lebensenergie und am Ende steht eine Geschichte, deren Reizen man sich nicht entziehen kann – mal zum Schmunzeln, mal zum Heulen.

Pressestimmen

“..., dass es sowieso nicht um Reinheit, sondern um etwas ganz anderes, tatsächlich Neues geht, das wird ganz schnell klar in dieser furiosen Geschichte über Identität und Sprache.”

Jutta Person, Süddeutsche Zeitung

“Sprachlich fulminant zeichnet NoViolet Bulawayo ein packendes Bild aus Zimbabwe nach der Jahrtausendwende”

Gaby Mayr, Deutschlandfunk

“Durchgängig aus der Kinderperspektive erzählt, entlarvt der Roman die gängige Vorstellung von Afrika als oberflächlich und fragwürdig ... In Wir brauchen neue Namen beschreibt Bulowayo wie schmerzhaft der Identitätsverlust durch die Migration ist.”

Mareike Ilsemann, WDR

“Bulawayos Sprache vibriert vor Lebensenergie und explodiert fast vor Farben, Gerüchen und Bildern.”

Martin Halter, Tages-Anzeiger

“Diese Sprachspiele, gepaart mit feinsinnigen Beobachtungen und gebrochen durch die Sicht eines Kindes und Teenagers, nehmen beim Lesen sofort mit dem allergrößten Vergnügen gefangen.”

Deutschlandradio Kultur

Kommentare und Bewertungen
Bewertung

Kommentar von Ruth (12.08.2016)

„Ein ganz großartiges Buch! Mit einer ganz eigenen Sprache erzählt die Autorin ihre Geschichte. Neben "Americanah" von Adichie und "Diese Dinge geschehen nicht einfach so" von Selasi ein weiterer Roman über afrikanische Migranten. Unbedingt lesenswert,”

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