100. Geburtstag von Willy Brandt im Dezember 2013

Schutzumschlag, Lesebändchen, fester Einband, mit zahlreichen schwarz-weiß Abbildungen, 336 Seiten.

Preis für Mitglieder 17,95 €

Originalverlagspreis 21,95 €

Artikelnummer:
166232

Erschienen:
2013

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Inhalt

Willy Brandt und Helmut Schmidt – zwei berühmte Deutsche, die gegensätzlicher kaum hätten sein können. Gunter Hofmann, langjähriger Chefkorrespondent der ZEIT, schildert die faszinierende Geschichte ihrer schwierigen Freundschaft, in der sich ein ganzes Jahrhundert deutscher Geschichte widerspiegelt. Seine intime Kenntnis der Akteure und Ereignisse, sein feines Gespür für die seelischen Konstellationen und nicht zuletzt sein glänzender Stil machen dieses Buch über zwei Weggefährten, Kanzler und Rivalen zu einer spannenden Lektüre.

Wenig passte zusammen in diesen Leben von Willy Brandt und Helmut Schmidt. Und dennoch, sie fanden einen Grundkonsens, der erst im hochdramatischen Streit um die „Nachrüstung“ erschüttert wurde. Vielleicht gerade weil ihre Freundschaft so schwierig war, wurden zwei derart außergewöhnliche Kanzlerschaften daraus.

„Der eine war in der Emigration, der andere Wehrmachtssoldat. Der eine hatte eine normale Jugend in Deutschland erlebt, der andere gehörte zu den raren Ausnahmen“, so Hofmann, „er wich vor Hitler über Dänemark nach Skandinavien aus, die Nationalsozialisten expatriierten ihn und er wurde norwegischer Bürger. Nur fünf Jahre trennten sie, nicht viel, wie man meinen könnte. (…) Der Ältere wurde im Jahr 1969 Kanzler, 1974 trat er in der Affäre um den Ostberliner Agenten im Kanzleramt, Günter Guillaume, zurück; der Jüngere folgte ihm – zögernd – nach und blieb bis zum Herbst 1982 strapaziöse achteinhalb Jahre im Amt. Beide, Willy Brandt wie Helmut Schmidt, hatten in diesen dreizehn Jahren das Bild der Republik – damals noch geteilt – weltweit verändert; und die Welt interessierte nicht, ob sie sich überworfen hatten. Gleichwohl, politisch bedeutsam und folgenreich war ihr kompliziertes Verhältnis untereinander, und das hing mit ihren Lebensgeschichten zusammen. Vielleicht hat das Duo Brandt-Schmidt, gerade weil es sich so wenig zu fügen schien, am Ende gemeinsam eine solche Wirkung entfaltet?“

Pressestimmen

“Ein überaus kluges Buch.”

SWR2 Buchkritik

“Gelungenes Doppelporträt (...). Lesenswert.”

Rheinische Post

“Der langjährige 'Zeit'-Chefkorrespondent hat die Geschichte spannend in Szene gesetzt.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung

“Hofmann führt aus: Beide Kanzler hätten erkannt, was sie nicht waren, und in dem jeweils anderen jene Stärken gesehen, die sie selbst nicht verkörperten. Anfangs von ihnen selbst kaum bemerkt, hätten sie im Selbstverständigungsprozess der Bundesrepublik eine Schlüsselrolle übernommen. Es sind solche klugen Sätze, die Hofmanns kenntnisreiches, stilistisch brillantes Buch für den Leser zu einem Genuss machen.”

Deutschlandfunk

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