Abbildung: Warten II
Abbildung: Warten II
30 Exemplare

Signiert und nummeriert, Bildformat: 16,5 x 32,5, Bildformat: 16,5 x 32,5, signiert, Auflage: 30.

Preis für Mitglieder 248,00 €

Preis für Nichtmitglieder 288,00 €

Artikelnummer:
045375

Erschienen:
2011

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Inhalt

Als ein Professor den Künstler (*1983 in Oschatz) während des Studiums in Leipzig akribisch mit dem Bleistift stricheln sah, meinte er, für ihn könne vielleicht die alte Technik des Kupferstichs das Richtige sein. Und tatsächlich hat Falk Geißler alles andere drangegeben, um sich ganz und gar dieser aufwändigen grafischen Technik zu widmen. Beim Kupferstich wird die Kupferplatte auf ein kleines rundes Lederkissen gelegt, das bei jedem Stich gedreht wird, denn der Künstler arbeitet immer körperabgewandt in kurzen geraden Stichen. In mehr als dreiwöchiger Arbeit entsteht so ein Bild aus hunderttausenden von Stichen, die "sitzen" müssen – die einmal aufgekratzte Platte ist nicht zu korrigieren. Das entschleunigt und macht einen Themenzyklus "Warten" plausibel. Die Kupferstichtechnik wurde wahrscheinlich um 1420/1430 im oberdeutschen Raum erstmalig angewendet. Der erste bedeutende Kupferstecher war Martin Schongauer, der einen so herausragenden Ruf hatte, dass der junge Michelangelo nach seinen Werken kopierend zeichnete. Albrecht Dürer revolutionierte und perfektionierte die Kunst des Kupferstichs, wie auch die des Holzschnitts. Seine aus allen Schulbüchern bekannten Meisterwerke "Ritter, Tod und Teufel" und "Adam und Eva" sind Kupferstiche.

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