Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie „Übersetzung“

Lesebändchen, Leinen, geprägt, neu übersetzt und reich kommentiert von Klaus Binder, Umschlaggestaltung von Hug & Eberlein, Quartformat, 408 Seiten.

Aus dem Lateinischen.

Preis für Mitglieder 36,00 €

Originalverlagspreis 39,99 €

Artikelnummer:
16745X

Erschienen:
2017

Dieser Artikel ist exklusiv für Büchergilde Mitglieder.

Dieser Artikel kann auch in Ihre Büchergilde-Buchhandlung geliefert werden.

Inhalt

Dieses Buch ist eine Sensation! Der spektakuläre Inhalt, die nicht minder unglaubliche Editionsgeschichte und die feine, aufwendige Ausstattung! Eine fantastische Entdeckung in wunderbarer Neuübersetzung.

Fast unglaublich war, was der italienische Humanist Poggio Bracciolini in einem deutschen Kloster entdeckte – kurz nachdem in Konstanz Johannes Hus als Ketzer verbrannt worden war: einen Gesang aus der Römerzeit, der in wunderbarer Poesie vom Bau der Welt erzählt und wie die Menschen darin ein glückliches Leben führen können – ohne Angst vor dem Tod und ohne falsche Furcht vor Göttern. Die nämlich – so Lukrez – sollen den Menschen getrost egal sein.

Es dauerte Jahrzehnte, bis das Buch im Druck erschien, und noch Giordano Bruno, der sich auf es berief, wurde wegen Ketzerei verbrannt. Aber der Siegeszug dieses unendlich schönen, freien und unvoreingenommenen Textes war nicht mehr aufzuhalten: Bruno, Galilei, Montaigne, Shakespeare, Sterne, Wieland, Friedrich II., Goethe, Kant und Karl Marx, Nietzsche, Albert Einstein, Camus und weitere gehörten zu den Kennern und Verehrern des Buchs.

Der Übersetzer Klaus Binder bemerkte bei seiner Arbeit an Stephen Greenblatts Buch über Lukrez, Die Wende, dass keine der vorliegenden deutschen Übersetzungen für ihn Schönheit und inhaltliche Raffinesse des Lukrez’schen Gedichts zufriedenstellend wiedergibt. Also machte er sich selbst an die Arbeit und legt hier eine verständnisfördernd kommentierte, rhythmisierte Prosaübersetzung vor.

Pressestimmen

“Die Stimme jener weiten römischen Brust, die wie eine Tuba tönt.”

Christoph Martin Wieland

“Ein viel größerer Dichter als Vergil.”

Ralph Waldo Emerson

Kommentare und Bewertungen
Jetzt bewerten

Empfehlen Sie dieses Produkt weiter