Titelbild: Spitzweg
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Shortlist Deutscher Buchpreis 2022

Fester Einband, neonfarbener Farbschnitt, 256 Seiten, Einbandgestaltung von Cosima Schneider unter Verwendung des Gemäldes Der Rosenfreund von Carl Spitzweg.

Preis für Mitglieder 22,00 €

Artikelnummer:
173999

Erschienen:
2022

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Inhalt

„Ich habe mir nie viel aus Kunst gemacht.“ Als zufriedener Kunstbanause offenbart sich der Erzähler zu Beginn und berichtet davon, wie Carl, bewunderter Freund, ihn mit seiner Spitzweg-Begeisterung vom Gegenteil überzeugt. In der Mitte des Geschehens: eine Dreiecksbeziehung, ein hochbegabtes Mädchen und der verräterische Diebstahl eines Gemäldes. Durch raffinierte Rachepläne wird die Schülerfreundschaft auf ihre schwerste Probe gestellt. Nickel erzählt von einer Obsession, bei der die Kunst zur zweiten Natur des Menschen wird. Eine spannungsvolle Auseinandersetzung mit der romantischen Frage, ob Kunst es vermag, bessere Menschen aus uns zu machen. Verfasst in schönster Sprache.

Pressestimmen

“Ist das ein Roman oder Kunstgeschichte auf Drogen? Eckhart Nickel nimmt die Welt auseinander und setzt sie neu zusammen…ein Suchbild von größtem Raffinement.”

Paul Jandl, Neue Züricher Zeitung

“Nickels Roman ist ein Flirt mit dem Biedermeier: So kostbare Konjunktive, so verschachtelte Satzkonstruktionen und längst außer Gebrauch geratenes Vokabular, kurz, so viel gespreizter Finger war selten in der deutschen Gegenwartsliteratur.”

Ijoma Mangold, Die Zeit

“‚Spitzweg' sichert Eckhart Nickels herausgehobenen Platz in der Gemäldegalerie unserer Gegenwartsliteratur.”

Jan Drees, Deutschlandfunk "Büchermarkt"

“‚Spitzweg' wirkt wie eine Versuchsanordnung, in der HB-Bleistifte von Faber-Castell, Kunsttheorie und liebevolle Bildungsbürgersatire eine magisch-realistische Mischung eingehen. (...) Nickel ist einer der größten Stilisten seiner Generation.”

Marc Reichwein, Welt am Sonntag

“Wie sehr die Kunst ein lehrreicher Spiegel sein kann bei der Suche nach dem Ich, und welche Wunder sie für jeden von uns bereithält, darüber lässt sich in ‚Spitzweg' lesen.”

Cornelius Pollmer, Süddeutsche Zeitung

“In ‚Spitzweg‘ gibt es keine Smartphones, dafür viel romantische Noblesse.”

Basler Zeitung

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