Titelbild: Silverview
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Schutzumschlag, Aus dem britischen Englisch von Peter Torberg, fester Einband mit Schutzumschlag, farbiges Vorsatzpapier, Lesebändchen, 256 Seiten, Umschlaggestaltung von KOSMOS.

Artikelnummer:
173492

Erschienen:
2022

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Inhalt

Julian Lawndsley hat seinen Überflieger-Job in London für ein Leben als Buchhändler in einem englischen Küstenort eingetauscht. Kaum angekommen, stört jemand seine Ruhe. Der polnische Emigrant Edward, der auf dem Anwesen Silverview lebt, scheint viel über Julians Familie zu wissen und zeigt großes Interesse an ihm. Gleichzeitig erhält in London ein Agent des britischen Geheimdienstes einen Brief, der ihn vor einer undichten Stelle im Dienst warnt. Die Ermittlungen führen ihn in einen kleinen Ort an der Küste … Das letzte Buch des britischen Autors stellt die Frage: Was sind wir unserem Land noch schuldig, wenn wir es kaum mehr wiedererkennen?

Pressestimmen

“John le Carré verabschiedet sich mit einer triumphalen Verbeugung. "Silverview" ist das einfühlsame und genaue Porträt einer Familie, in der Verrat die gültige Währung ist und die in einer Welt lebt, die sich in ihre eigenen Ausflüchte verstrickt hat. All das bringt le Carrés herausragendes Können zum Klingen, erweckt es zum Leben. Diesen Roman sollte man Zeile für Zeile genießen, statt ihn zu verschlingen.”

Daily Telegraph

“John le Carrés Romane bezaubern, weil sie alle Liebesgeschichten sind, in der Tradition der großen Romane des 19. Jahrhunderts, der französischen mehr noch als der englischen.”

Fritz Göttler - Süddeutsche Zeitung

“Klare Prosa, ein präzise ausgearbeiteter Plot, das berauschende Gefühl, Einblick in eine Schattenwelt zu bekommen.”

The Observer

“Ein klassischer le Carré: eine Ergründung, wie Menschen mit dem richtigen Antrieb das Falsche tun. Die Prosa ist so unaufdringlich großartig wie immer, gespickt mit köstlich scharfen Spitzen.”

Sunday Telegraph

Kommentare und Bewertungen
Bewertung

Kommentar von Stefan Reeg (19.05.2022)

„Das war es also mit John le Carré - Silverview ist sein letzter Roman. Und wie immer kommt meistens die feine Klinge und nicht der Raketenwerfer zum Einsatz. Das macht es auf der einen Seite federleicht und anderen fehlt für mich das zu diesem Genre gehörende "Krabumm". Natürlich kann man jetzt sein Regalbrett mit diesem letzten Roman abschließen, aber es bleibt ein größerer Rest an Unbehagen über "lose Enden", die nicht weitererzählt werden. Mann kann das den typischen Carré-Stil nennen oder halt etwas unzufrieden über die vielen Andeutungen sein, die ebenso viele Interpretationen zulassen. Nicht schlecht, aber nicht das Beste, was wir von John le Carrè kennen und gelesen haben - RIP!”

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