Titelbild: Serotonin
Abbildung: Serotonin Abbildung: Serotonin Abbildung: Serotonin
Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur

Aus dem Französischen von Stephan Kleiner, geprägtes Leinen mit Schutzumschlag, Lesebändchen, 336 Seiten.

Preis für Mitglieder 22,00 €

Artikelnummer:
171066

Erschienen:
2019

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Inhalt

Houellebecqs Hauptfigur beschließt, sich aus seinem Leben zu verabschieden – eine Entscheidung, an der auch das Antidepressivum Captorix nichts zu ändern vermag, das ihn in erster Linie seine Libido kostet. Alles löst er auf: Beziehung, Arbeitsverhältnis, Wohnung. Wann hat diese Gegenwart begonnen? In der Erinnerung an die Frauen seines Lebens und im Zusammentreffen mit einem Freund, der als Landwirt ums Überleben kämpft, erkennt er, wann und wo er sich selbst und andere verraten hat.

Kommentare und Bewertungen
Bewertung

Kommentar von Stefan Reeg (14.04.2020)

„Der Klappentext kommt sehr reißerisch daher, im Grunde stimmt es schon: eine radikale Abrechnung mit dem bisherigem Leben. Oberflächliche Liebschaften, die einzig wahre Liebe, Depressionen, illusionsloses Hamsterrad-Drehen (man nennt es auch Beruf), Unvermögen, seine Gefühle realen Menschen gegenüber auszudrücken - das Ende ist das Ende? Suizid oder gefühlsduseliger Grand Manier-Rausch. Man muss Houellebecq mögen, um das Buch zu mögen. Ich war am Ende sehr zwiespältig, da es in meinen Augen bessere, grundsätzlichere Abrechnungen mit dem eigenen Leben gibt.”

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