Titelbild: Monschau
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Fester Einband mit Schutzumschlag, Lesebändchen, 352 Seiten, Umschlaggestaltung von Robert Steinmüller.

Artikelnummer:
173026

Erschienen:
2021

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Inhalt

1962, Deutschland floriert im Wirtschaftswunder. Doch im Kreis Monschau in der Eifel drohen Stillstand und Quarantäne: Die Pocken sind ausgebrochen, hochansteckend und lebensgefährlich. Direkt damit verknüpft sind die Rither-Werke, deren Exportgeschäft von Hochöfen bestens läuft. Kaum denkbar, die Produktion jetzt einzustellen. Der junge kretische Betriebsarzt Nikolaos Spyridakis begibt sich durch Schneemassen zur Patientenvisite, geschützt durch einen Stahlarbeiteranzug. Mitten im Ausnahmezustand und seiner heiklen Mission kommt Nikolaos der mondänen Werks-Erbin Vera Rither näher. Aber die Krankheit rückt immer näher ... Eine wahre Begebenheit als packender Roman!

Kommentare und Bewertungen
Bewertung

Kommentar von Katja R. (10.11.2021)

„Es ist mir wirklich ein Bedürfnis, hier eine kurze Rezension des Buches zu schreiben, da ich so oft beim Lesen dachte "Wie schade!".. Wie schade, denn es hätte ein großartiger Roman werden können. Die Themen waren alle da, vielleicht auch zuviele, die Kopetzky da versucht hat unterzubringen: Pocken, Wirtschaftswunder, Zwangsarbeit, Nationalsozialmus und Wehrmacht, und deren noch nicht erfolgte Aufarbeitung, noch dazu Liebe und Jazz. All dies versuchte Steffen Kopetzky in ein Tableau der - vor allem in der westlichen Welt - so bedeutenden Zeitenwende zu Beginn der 1960er Jahre packen. Leider, leider ist es ihm nicht gelungen, auch nur einen kleinen Spannungsbogen aufzubauen, der Roman hat einfach nie Fahrt aufgenommen. Das lag nicht nur an der inkonsistenten und sprunghaften Erzählweise und dem Fokus auf teilweise unwichtigen Details (Direktor Seuss' Koffer und Leibesbeschwerden) sondern auch und vor allem an der teilweise lächerlich gestanzten und groschenromanhaften Schreibe und den schlechten Dialogen. Auch wenn ich mich wiederhole: Wirklich schade.”

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