Titelbild: Lämmchens Biscuit
Abbildung: Lämmchens Biscuit Abbildung: Lämmchens Biscuit Abbildung: Lämmchens Biscuit Abbildung: Lämmchens Biscuit Abbildung: Lämmchens Biscuit Abbildung: Lämmchens Biscuit
Einmalige limitierte Ausgabe

Herausgegeben und mit einem Nachwort von Daniela Seel, silbern geprägtes schwarzes Leinen, Fadenheftung, durchgefärbtes Vorsatzpapier, 64 Seiten, Buchgestaltung von Cosima Schneider.

Preis für Mitglieder 24,00 €

Artikelnummer:
172917

Erschienen:
2022

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Inhalt

Für Friederike Mayröcker gingen Schreiben und Leben, Schreiben und Denken über Jahrzehnte Hand in Hand, wurden unzertrennlich. Sie stellte sich in die Sprache, um sich der Welt zu stellen – ihrer Grausamkeit wie ihrer Zärtlichkeit. Daniela Seel stellt in diesem Band eine exklusive Auswahl von Mayröckers Gedichten zusammen und konzentriert sich auf Texte aus dem Spätwerk. In ihnen fließen die mitreißende Sprach- und Lebenslust, die Geistesgegenwart und Neugier, Erinnerungen, Witz und Untröstlichkeit Mayröckers in einer Verdichtung zusammen, die existenziell und leichtfüßig zugleich ist. Die Auswahl wollte keine posthume sein, sie wurde von Friederike Mayröcker noch kurz vor ihrem Tod abgenommen.
Die Ausstattung dieser Ausgabe ist eine Hommage an die einmalige Persönlichkeit und Erscheinung von Friederike Mayröcker: Das schwarze Leinen erinnert an die bevorzugte dunkle Kleidung der Künstlerin, die Silberprägung greift dezent ihre Vorliebe zu Accessoires auf.

Pressestimmen

“Keine andere Dichterin hat die Generation derer, die in diesem Jahrtausend angefangen haben zu schreiben, stärker unter Strom gesetzt als Frederike Mayröcker. […] Naheliegend also, dass die Büchergilde Gutenberg nun einen Auswahlband aus ihren Schriften veröffentlicht.”

Tobias Lehmkuhl - FAZ

Kommentare und Bewertungen
Bewertung

Kommentar von Feldkamp Heiner (18.03.2022)

„Was für eine Freude über dieses bibliophile Glanzstück mit Texten einer Autorin, die in ihrer sprachlichen und intellektuellen Freiheit unverwechselbar ist. Dazu noch dieses empathisch-präzise Nachwort von Daniela Seel: zum Nachbuchstabieren schön. DANKEDANKEDANKE”

Kommentar von Sandra Stops (11.04.2022)

„Schwierig zu lesen, zuerst. Ungewohnt die Art zu schreiben zu sprechen zu denken die Satzzeichen zu setzen. Schaue ich in den Gedankenflug einer anderen und finde mich nicht zurecht solange ich meinen gewohnten Schritten folge. Langsamer. Die Devise ist viel langsamer. als das Hetzen meiner Tage in einer eiligen Stadt. Dann hier Ankerpunkte ich bekomme eine Idee der Autorin großen und komplexen Welt als würde ich beim Lernen einer Sprache erste Worte in einem Text erkennen, eine erste Redewendung ein erster Satz und dieses Erleben macht mich froh motiviert setze ich mein Schleichen und mein Wandern fort, in ihre Welt hinein, in ihre Welt und ihren Fluß, in ihr Erleben und ihr Denken. Es lohnt sich.”

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