Abbildung: Künstlerische Freiheit 7

Signiert und nummeriert, Bildformat: 35 x 23,5 cm, Laserprint, 35 x 23,5 cm, Auflage: 20 Exemplare, Rücks. signiert und nummeriert, Auflage: 20.

Preis für Mitglieder 398,00 €

Preis für Nichtmitglieder 650,00 €

Artikelnummer:
050379

Erschienen:
2015

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Inhalt

Dass Tanya Ury 1951 in London geboren wurde und nicht in Köln, dafür haben die Nazis „gesorgt“, die ihren Großvater, den Dramatiker Alfred H. Unger 1936 ins Exil trieben. Viele Mitglieder von Tanya Urys Familie, zu der auch der bedeutende impressionistische Maler Lesser Ury (1860 – 1931) gehört, wurden von den Nazis ermordet. Ury ist trotzdem – nach dem Studium am Exeter College of Art and Design in Exeter und an der Universität Reading – 1993 nach Köln gezogen. Die Künstlerin thematisiert immer wieder auf eindrückliche Weise die Verbrechen der Nazizeit – so nähte sie sich 2004 mit schwarzem Garn das Wort Boss in ihre linke Handfläche, um an die Zwangsarbeiterinnen zu erinnern, die Nazi-Uniformen für die Firma Boss herstellen mussten. Die Fotoarbeiten für die Büchergilde entstanden im Stasi-Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen. Schonungslos stellt sich die Künstlerin selbst als Täterin und als Opfer dar. Und bezieht diese Doppelidentität durchaus nicht nur auf die dargestellte Situation ...

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