Titelbild: Krieg der Bastarde
Krimiwelt-Bestenliste November 2013, auf Platz 3 der litprom Bestenliste WELTEMPFÄNGER 20/2013

Fester Einband, bedruckt, Aus dem brasilianischen Portugiesisch, 224 Seiten.

Umschlaggestaltung von Angelika Richter.

Aus dem Portugiesischen von Wanda Jakob.

Preis für Mitglieder 9,90 € (früher: 15,95 €)

Artikelnummer:
166879

Erschienen:
2014

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Inhalt

Die Entdeckung aus Brasilien! – Mit einem Text so schräg, witzig, schwarzhumorig, spannend, provozierend, phantasievoll und gesellschaftlich hochaktuell, dass dem Leser schon mal schwindlig werden kann. Nichts für Zartbesaitete!

Schon die Anfangsszene ist an Rasanz nicht zu überbieten: als nämlich Amadeu eher zufällig eine Tasche voll Kokain aus dem Chefbüro der Pornoproduktionsfirma entwendet, für die er arbeitet. Er macht es zu Bargeld, um seine Geliebte, eine illegale Preisboxerin, von ihren Schulden zu befreien und mit ihr ein neues Leben zu beginnen. Den Erlös und einen Rest des Kokains versteckt er unter den Dielen eines Dachbodens. Doch dann kommt alles anders: Amadeu wird überfahren. Da kaum einer weiß, dass er nicht mehr lebt, wird nach ihm, nach dem Stoff und dem Geld fieberhaft gefahndet, und die Suche nach dem Toten bringt immer groteskere Situationen hervor.

Ana Paula Maia bedient sich in ihrem furiosen Roman eines schwindelerregenden Reservoirs an Situationskomik mit absurden Zufällen und zwielichtigen Gestalten. Krieg der Bastarde widmet sich mit Witz, Härte und Melancholie den Verkommenen, Maßlosen und Abtrünnigen und führt den Leser in cineastischer Manier in die Halbwelt einer modernen brasilianischen Großstadt.

Pressestimmen

“Krieg der Bastarde entfaltete mit seiner harten Sprache, den Pornoproduzenten, Dealern und Killern eine Poetik ohne Identifikationsmöglichkeit. Dennoch liest man wie gebannt. (…) Eine literarische Herausforderung der besonderen Art.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung

“Ein cineastischer Roman voller unwahrscheinlicher Zufälle: poetisch, skurril und von grausig beschwingter Brutalität.”

BücherMagazin

“Trotz aller Gewalt, Kaltblütigkeit und Aggression: Maias Figuren haben alle etwas zutiefst Menschliches, fast Liebenswertes. Dass die Autorin zudem in ihrem Text unaufdringlich wie geschickt Querverweise vom altgriechischen Diogenes bis zu Dostojewski zieht, macht Krieg der Bastarde zusätzlich zu etwas Besonderem, sehr Kunstvollem und Intelligenten.”

KrimiCouch

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