Abbildung: König Heinrich V.
Shakespeare-Gesamtausgabe

DVD-Besonderheiten: zweisprachig: englisch-deutsch im Paralleldruck, silbergrauer Feinleinenband mit zweifarbiger Folienprägung, zwei Lesebändchen, Folienschutzumschlag, je Band ein umfangreicher Essay eines namhaften Shakespeare-Forschers.

Preis für Mitglieder 33,00 €

lieferbar in Kürze

Artikelnummer:
193221

Erschienen:
2014

Inhalt

Der Erzbischof von Canterbury und der Bischof von Ely sind besorgt wegen einer Gesetzesvorlage, die König Heinrich V. unterbreitet wurde und die, sollte sie Gesetz werden, die Beschlagnahme eines beträchtlichen Kirchenvermögens bedeuten würde. Da kommt dem Erzbischof die Idee, die Aufmerksamkeit des Königs auf einen Krieg gegen Frankreich zu lenken. In einer ausgeklügelten Argumentation legt er Heinrichs Anspruch auf den französischen Thron dar. Als der Dauphin von Frankreich die Ansprüche des jungen englischen Königs zurückweist und ihm – ein Affront – eine Kiste voller Tennisbälle schickt, verkündet Heinrich, Frankreich erobern zu wollen. Doch vor der Abfahrt taucht die erste Gefahr auf: Von den Franzosen bestochen, haben sich die englischen Adeligen Sir Thomas Grey, Lord Scroop von Masham und der Graf von Cambridge verschworen, um Heinrich zu töten – das Komplott wird aufgedeckt, und Heinrich lässt die Männer hinrichten. Nun ist der Weg frei. Getrübter ist dagegen die Stimmung bei einigen Soldaten (Pistol, Nimm, Bardolph), die einst unter dem alten Falstaff dienten und nun den Tod ihres Anführers betrauern. Heinrich beginnt die Kriegshandlungen mit der Belagerung von Harfleur. Da anfängliche Kämpfe keine Entscheidung bringen, fordert er den Stadtgouverneur auf, die Tore zu öffnen, andernfalls werde er die Stadt seinen Soldaten überlassen, was Mord und Plünderung bedeute; auf diese Drohung hin erklärt der Gouverneur, die Tore zu öffnen. Heinrich lässt Harfleur neu befestigen und besetzen und will mit dem Hauptteil seines erschöpften Heeres in Calais überwintern. Bardolph ist wegen eines Diebstahls in Harfleur zum Tode verurteilt worden – der König billigt das Urteil gegen seinen früheren Freund, und Bardolph wird erhängt. Inzwischen hat der französische König ein ansehnliches Heer gesammelt und stellt sich damit Heinrich bei Agincourt entgegen. Die Chancen für Heinrich stehen schlecht: 12 000 ermattete Soldaten gegen 60 000 ausgeruhte Feinde. Entsprechend ersehnen die Franzosen den Morgen, während die Engländer ihn fürchten. Vor der Schlacht bei Agincourt hält Heinrich eine große Rede (St. Crispins-Ansprache), mit der er seine Soldaten ermutigt, und erreicht das scheinbar Unmögliche: Trotz ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit werden die Franzosen vernichtend geschlagen. Bei zehntausend toten Franzosen sind nur 29 Engländer gefallen. Die Einnahme des englischen Lagers und das Niedermetzeln der Pagen durch die Franzosen vermögen das nicht zu ändern. Der 5. und letzte Akt führt zur Aussöhnung zwischen England und Frankreich. Zum Friedensschluss gehört auch die Hochzeit Heinrichs mit der französischen Prinzessin Katherine, weswegen Heinrich nach Karls Tod auch den französischen Thron innehaben wird. So endet das Stück letztlich mit einer friedlichen Szene und optimistischen Erwartungen.

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