Lesebändchen, fester Einband, bedruckt, mit Strukturpapier, ausklappbares, gestaltetes Vorsatzpapier, Umschlaggestaltung: Angelika Richter, 720 Seiten.

Aus dem Englischen von Verena von Koskull und Bernhard Robben.

Preis für Mitglieder 21,95 €

Originalverlagspreis 24,99 €

Artikelnummer:
166275

Erschienen:
2013

Dieser Artikel ist exklusiv für Büchergilde Mitglieder.

Dieser Artikel kann auch in Ihre Büchergilde-Buchhandlung geliefert werden.

Inhalt

Zum ersten Mal erzählt Salman Rushdie, der wegen seines Romans Die satanischen Verse im Februar 1989 vom Ayatollah Khomeini „zum Tode verurteil“ wurde, seine Geschichte. Es ist die Geschichte eines der entscheidenden Kämpfe unserer Zeit: des Kampfs um die Meinungsfreiheit.

Was heißt es für einen Schriftsteller und seine Familie, über neun Jahre lang mit einer Morddrohung zu leben? Wie fest hat die Verzweiflung sein Denken und Handeln im Griff, was lässt ihn straucheln, und wie lernt er, Widerstand zu leisten?

Am Valentinstag, den 14. Februar 1989, erhält Salman Rushdie den Anruf einer BBC-Reporterin und erfährt, dass der Ayatollah Khomeini ihn „zum Tode verurteilt“ hat. Zum ersten Mal hört er das Wort Fatwa. Sein Vergehen? Einen Roman mit dem Titel Die satanischen Verse geschrieben zu haben, dem vorgeworfen wird, sich „gegen den Islam, den Propheten und den Koran“ zu richten.

So beginnt die außergewöhnliche Geschichte eines Schriftstellers, der gezwungen wird, unterzutauchen und in ständiger Begleitung einer bewaffneten Polizeieskorte jahrelang von Aufenthaltsort zu Aufenthaltsort zu ziehen. Als die Polizei ihn auffordert, sich einen Decknamen zuzulegen, wählte er eine Kombination aus den Vornamen seiner Lieblingsschriftsteller Conrad und Tschechow – Joseph Anton.

Rushdie erzählt vom teils bitteren, teils komischen Leben unter bewaffnetem Polizeischutz und von den engen Beziehungen, die er zu seinen Beschützern knüpfte; von seinem Ringen um Unterstützung und Verständnis bei Regierungen, Geheimdienstchefs, Verlegern, Journalisten und Schriftstellerkollegen; und davon, wie er seine Freiheit wiedererlangte.

Ein einzigartig offenes, aufrichtiges Buch: fesselnd, provokant und bewegend. Denn das, was Salman Rushdie durchlebt hat, ist der erste Akt eines Dramas, das sich tagtäglich irgendwo auf dieser Welt vollzieht.

Pressestimmen

“Salman Rushdie hat sein bestes Buch geschrieben, eines der größten über unsere so schwer zu deutende Zeit, ein Meisterwerk.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung

“Gerade jetzt muss man Salman Rushdies Autobiografie lesen. Sie lehrt, dass man dem Mob widerstehen muss.”

Welt am Sonntag

Kommentare und Bewertungen
Jetzt bewerten

Empfehlen Sie dieses Produkt weiter