Titelbild: Im Gebirg'
Abbildung: Im Gebirg' Abbildung: Im Gebirg' Abbildung: Im Gebirg'
Die Tollen Hefte, Band 35

Broschur, mit Original-Flachdruckgrafiken, Fadenknotenheftung mit Schutzumschlag, limitierte Auflage, 32 Seiten.

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Artikelnummer:
160358

Erschienen:
2011

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Inhalt

Brigitte Kronauer treibt in dieser Geschichte eines ihrer Lieblingsthemen auf die Spitze: Mensch und Natur in einem absurden Zweikampf. Wie kann Herberts Bergwanderung gut ausgehen, wenn das Fernglas verlorengeht? Und dann passiert auch noch die Sache mit dem Knöchel. Dazu die wirren Gedanken im Kopf: Zuerst flog die Kuh durch die Luft - unter einem Hubschrauber hängend, ein Rettungsakt der Bergwacht. Dann die Begegnung mit den Steinböcken, die ihm einen Freudenschrei entlockte, und nun wird der Schmerz im Fuß stärker und das grandiose Bergpanorama verschwimmt vor seinen Augen. Sind das die roten Westen der Bergwacht oder etwa Hornraben, die mit ihren ruckenden roten Kehlsäcken auf ihn zukommen? Mit diesen Kindheitsängsten lässt die Erzählerin das Ende ironisch offen.
Gosia Machon hat zu Im Gebirg' – eine Serie von Bildern gemalt, die die Brüchigkeit des Erzählten und seine Vielschichtigkeit einfangen und grafisch strukturiert wiedergeben.

Pressestimmen

“Der Wanderer, einmal ein 'Hornochse', dann ein 'Lackaffe', schließlich ein 'Mondkalb', besucht eine alte, offenbar demente Frau, früher wohl seine Amme, und kraxelt auf der Suche nach Kindheitserinnerungen durch das Gebirg'. Ob er nun am Ende Opfer der Natur, der Sprache oder seiner eigenen Wahrnehmungstäuschung wird, bleibt in dieser wunderbar enigmatischen Geschichte unentscheidbar.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung

“Gosia Machons Bilder sind Illustrationen im Grenzbereich. Sie besitzen eine künstlerische Radikalität, welche man in der heutigen Illustrationslandschaft eher selten antrifft. Auf den großzügig formulierten Flächen tauchen grafische Momente auf und entfalten eine poetische Atmosphäre. Da ist die Nähe zur Kunst – durch Zeitlosigkeit.”

Das Magazin

“Die vierfarbigen Flachdruckgrafiken […] illustrieren Kronauers Text nicht bloß, sie sind ihm als Block vorangestellt, symbolische Blitzlichter, eigenständige Interpretationen, kongenial in ihrer Wucht, ihrer zugleich archaischen und ironischen Anmutung: ein Familienfoto, eine Sanduhr, ein Verlorener im Geröll. Machons Grafiken sind so stimmungsvoll und böse wie die Vorlage, und sie sind ein künstlerisch hoch ambitioniertes Beispiel für den Trend, literarische Texte ins Medium Comic zu übertragen.”

Der Tagesspiegel

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