Titelbild: Februar 33
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Mit 30 Abbildungen, fester Einband mit Schutzumschlag, bedrucktes Vorsatzpapier, Lesebändchen, 288 Seiten, Umschlaggestaltung von Katja Holst.

Preis für Mitglieder 22,00 €

Artikelnummer:
173468

Erschienen:
2022

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Inhalt

Montag, 30. Januar 1933: Joseph Roth will die Nachrichten, die der Tag bringen wird, nicht mehr in Berlin abwarten. Schon frühmorgens fährt er nach Paris. Thomas Mann in München kümmert sich derweil kaum um Politik, dafür umso mehr um seinen Vortrag über Richard Wagner. Uwe Wittstock vergegenwärtigt die Atmosphäre nach Hitlers Machtergreifung: der bedrohlichen Tage, die von Angst unter den Schriftstellern, von Passivität bei den einen und Entschlossenheit bei den anderen gezeichnet ist. Wer schmiegt sich den Machthabern an, wer muss fliehen? Auf Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial entsteht ein dichtes Bild einer ungeheuren Zeit.

Pressestimmen

“Dieses Buch ist ein großer Wurf (…) mit akribischer Detailtreue dokumentiert.”

Hans Christoph Buch - Frankfurter Allgemeine Zeitung

“Ein Schnappschuss der düstersten Zeit der deutschen Literaturgeschichte, erhellt von den Geistesblitzen eines hellwachen Autors.”

Jan Küveler - Literarische WELT

“Ein aufrüttelndes und ergreifendes Buch.”

Hilmar Klute - Süddeutsche Zeitung

“Ein eindrucksvolles Panorama darüber, wie das glanzvolle literarische und kulturelle Leben der Weimarer Republik im Würgegriff der Nazis einer langen Eiszeit wich.”

Christoph Arens - Passauer Neue Presse

“Wittstock beschreibt diese Literaturfamilie von 1933 so einfühlsam und anschaulich, dass man sie plastisch vor sich sieht – und sich mittendrin im Geschehen fühlt.”

Gisa Funck - Deutschlandfunk Büchermarkt

Kommentare und Bewertungen
Bewertung

Kommentar von Tommi Neubauer (10.04.2022)

„sehr interessant aufgemacht. die chronologische abfolge von historie und menschenschicksalen ist sehr aufschlussreich. selten ein derartig interessantes buch in dieser dasrtellungsform gelesen. 5 sterne!”

Kommentar von Yvonne Scharun (12.04.2022)

„Eine höchst unterhaltsame Zeitreise. Und so manches von heute erinnert an damals.”

Kommentar von Olaf Hopfgarten (24.04.2022)

„Bekannte Personen nehmen vergleichsweise viel Raum ein (die Manns). Schön, dass aber auch andere auftauchen, z. B. Gabriele Tergit, deren damaligen Erfolgsroman man aus dem Büchergilde-Programm kennt. Inhaltlich nicht erschlossen haben sich mir die mehrfachen Einsprengsel von Grippe-Neuinfektionszahlen. Ein kleiner Hinweis des Autors auf heute und die vielfältigen Gefahren, wie leicht und unvorhersehbar es zu Grundrechteeinschränkungen kommen kann?”

Kommentar von Jutta Wrage (24.05.2022)

„Ein hervorragendes Buch. Mir gefällt auch die zeitliche Einordnung anderer Ereignisse, die gemeldet wurden. Dadurch bewegt sich das Buch nicht nur auf der Insel der Literaten und Künstler. M. E. gelingt es dem Autorwirklich, den Leser und die Leserin zu fesseln. Das Buch liest sich spannend wie ein Krini. Nur war das alles leider bittere Realität. Was den Bezug zur heutigen Zeit angeht: Dazu gehört sicher nicht die Erwähnung der Grippe-Infizierten sondern eher die Tatsache, daß es heute eine Partei gibt, die die Freie Presse und de Förderung der freien Kunst bekämpft.”

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