Titelbild: Ein Mercedes im Sand

Ausgabe Edition Büchergilde. Mit einem Nachwort von Daphna Levit, Nachwort aus dem Englischen von Beatrice Howeg, Leinen mit Schutzumschlag, 464 Seiten, 464 Seiten.

Preis für Mitglieder 14,90 € (früher: 22,50 €)

Artikelnummer:
151960

Erschienen:
2002

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Inhalt

Albert liebt das Leben und die Frauen - und dafür bieten sich im Berlin der zwanziger Jahre vielfältige Möglichkeiten. Einer Frau zuliebe wirft er, der Sohn eines aus Rußland eingewanderten jüdischen Textilfabrikanten, dann auch sein Studium hin. Viel lieber möchte er mit Henja eine gemeinsame Existenz gründen. Erste Anzeichen des wachsenden Antisemitismus in Deutschland nimmt Albert nicht ernst. Er versteht nicht, warum er plötzlich „weniger deutsch“ sein soll als bisher. Als er dann doch zu ahnen beginnt, was droht, wandert er 1932 nach Palästina aus, wo ihn ein völlig neues, fremdes Leben erwartet ... Albert trotzt mit Charme und Humor den Unwägbarkeiten des Lebens in einer düsteren Epoche. Levit erzählt von Alberts Erlebnissen und Liebesabenteuern, von seinen Hoffnungen und Enttäuschungen, aber auch von der schwierigen Frage nach der jüdischen Identität. Und wie nebenbei gerät ihm sein facettenreicher und sehr fesselnder Roman zu einem Plädoyer für Toleranz und Zivilcourage. In den sechziger Jahren verfaßte Leon Levit das Manuskript des vorliegenden Buches auf Deutsch. Viele Jahre später ließ es seine Tochter Daphna ins Hebräische übersetzen, um den stark autobiographisch geprägten Text erstmals verstehen zu können. In einem Nachwort schildert Daphna Levit ihre Erinnerungen an den faszinierenden und bewunderten Vater und die Hintergründe des Buches.

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