Titelbild: Ein Engel an meiner Tafel

Aus dem Englischen und mit einem Nachwort von Lilian Faschinger, bedrucktes Leinen, Lesebändchen, 288 Seiten, 288 Seiten.

Aus dem E.

Artikelnummer:
165937

Erschienen:
2013

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Inhalt

"Was daran bis heute beeindruckt, ist die literarische Geradheit, mit der Janet Frame auf diese Phase ihres Lebens schaut." (Süddeutsche Zeitung) Janet Frame erzählt von ihrem schwierigen Werdegang zur Schriftstellerin, wie die Literatur ihr die Kraft zum Leben gab und sie bis zum Ende daraus schöpfte.

Die junge Janet Frame wächst unter ärmlichen und tragischen Umständen an der Küste Neuseelands auf: ihr Bruder erkrankt an Epilepsie, und ihre beiden Schwestern ertrinken bei Badeausflügen. Nach einem Selbstmordversuch wurde sie in die Psychiatrie eingeliefert. Die Diagnose lautete fälschlicherweise Schizophrenie, und sie wurde jahrelang mit Elektro­schocks behandelt. Nur wenige Tage vor einer geplanten Lobotomie bekam sie den bedeutendsten Literaturpreis Neuseelands. Er rettete ihr buchstäblich das Leben, und sie wird nach acht Jahren entlassen. Poetisch und kraftvoll erzählt die unscheinbare und hochbegabte Frame hier von ihren frühen Jahren als Schriftstellerin, ihrem tragischen Familienleben und von der Schönheit ihrer Heimat Neuseelands. Ein Engel an meiner Tafel liefert den Beweis für die lebensspendende Kraft der Literatur, erzählt von einer Autorin, die ihr Leben dem Schreiben widmete und bis zum Ende aus dieser Kraft schöpfte. Frames Autobiographie gehört zu den bedeutendsten Beispielen für dieses Genre im 20. Jahrhundert.

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