Titelbild: Dschinns
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Robert-Gernhardt-Preis

Geprägtes Leinen, farbiges Vorsatzpapier, Lesebändchen, 368 Seiten, Einbandgestaltung von Cosima Schneider.

Artikelnummer:
173697

Erschienen:
2022

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Inhalt

Dreißig Jahre hat Hüseyin in Deutschland gearbeitet, nun erfüllt er sich endlich seinen Traum: eine Eigentumswohnung in Istanbul. Nur um am Tag des Einzugs an einem Herzinfarkt zu sterben. Zur Beerdigung reist seine Familie aus Deutschland an. Sechs grundverschiedene Menschen, die zufällig miteinander verwandt sind. Alle haben sie ihr eigenes Gepäck an Geheimnissen, Wünschen, Wunden. Was sie jedoch vereint, ist das Gefühl, dass sie in Hüseyins Wohnung jemand beobachtet. Voller Wucht und Schönheit fragt dieser Gesellschaftsroman nach dem Gebilde Familie, den Blick tief hineingerichtet in die Geschichte der vergangenen Jahrzehnte und weit voraus.

Pressestimmen

“Ein mitreißender Familienroman (…) selten wurden in der neueren Literatur die Qualen einer über Generationen vererbten Entmündigung und der Befreiung aus ihr so überzeugend geschildert. ”

Nicole Henneberg - Frankfurter Allgemeine Zeitung

“Ein wichtiger Roman über den Verlust von Wurzeln und großen Schwierigkeiten, sich in Deutschland zu Hause zu fühlen, wenn viele dort von 'Scheißtürken' reden. Zumal Aydemir nie einseitig auf dieses Dazwischen-Sein blickt.”

Katja Weise - NDR Kultur

“So gut, dass man das Buch kaum weglegen kann: Fatma Aydemir beschreibt in ihrem neuen Roman die Konflikte in einer Familie, die aus der Türkei auswanderte und in Deutschland nie richtig ankam.”

Eva Thöne - Der Spiegel

“Das ist ein sehr, sehr besonderes Buch. Sie erzählt nämlich einerseits hochreflektiert, analytisch, klar und auf der anderen Seite mit ganz großer Empathie für jede einzelne ihrer Figuren – da schwingt immer Distanz und Nähe mit, das ist sehr ausgewogen und sehr, sehr ausdrucksstark. Psychologisch hochinteressant.”

Sylvia Schwab - Deutschlandfunk Büchermarkt

“Die Bilder und Situationen, die Aydemir aufruft, sind von einer beinahe unheimlichen Präzision. Jeder sparsame Dialog, jedes verstockte Gefühl, jede popkulturelle Referenz – kurz: jedes Wort – sitzt.”

Maryam Aras - Die Presse

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