VORZUGSAUSGABE
Mit 25 farbigen Illustrationen, Buchgestaltung: Katrin Jacobsen, Auflage: 100 Ex. Mit einem 3-farbigen Siebdruck

Leinen, gesetzt aus der Bauer Bodoni, Auflage: 100.

Aus dem Russischen von Arthur Luther.

Preis für Mitglieder 128,00 €

Artikelnummer:
162199

Erschienen:
2009

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Inhalt

Die Hauptmannstochter, ein historischer Roman, der zur Zeit der russischen Bauernaufstände 1773-1775 spielt, gilt als Höhepunkt im Prosaschaffen Puschkins, als einer der besten russischen Romane überhaupt und als der wichtigste Vorläufer von Tolstois Krieg und Frieden. Auf schicksalhafte Weise sind die Lebenswege des Aufständischen Pugatschow und des jungen adligen Offiziers Grinjow miteinander verknüpft. Dreimal werden die beiden Kontrahenten zufällig einander begegnen und sich helfen - das letzte Mal im Angesicht des Todes … Atmosphärisch dicht und mit großem Raffinement verbindet Puschkin die Handlungsstränge in einer perfekt durchdachten Komposition. Der Künstler Vitali Konstantinov hat Puschkins Klassiker frisch und mit feiner Ironie gelesen und illustriert. Die Bilder sind manuell in klassischer Technik entstanden: Federzeichnung und Flächenkolorierung auf Aquarellbüttenpapier mit Farbtuschen.

Vitali Konstantinov über seine Arbeit an diesem Projekt: Meine Beziehung zu diesem Text hat eine lange Tradition: Puschkin ist der Allvater der russischen Literatur, und seine Hauptmannstochter war während meiner Schulzeit in der UdSSR Pflichtlektüre. Zahlreiche Passagen des Romans kennen die Vertreter meiner Generation beinahe auswendig. Der Roman ist in erster Linie eine treffende und zeitlose Darstellung Russlands, jenes Landes, wo das einzelne menschliche Leben auch heute noch genau so wenig bedeutet, wie vor zwei Jahrhunderten und wo der Glaube an einen "guten Zaren" fortwährend zu bestehen scheint. Eine Liebesgeschichte - mit Happyend - bildet die zweite Sujet-Linie des Romans. Diese beiden Linien habe ich in meinen Illustrationen verfolgt. Großen Wert legte ich dabei auf Detailtreue: Ich betrieb ausführliche Recherchen, um Anachronismen in Illustrationen zu vermeiden. Zum Teil griff ich auch die Bildsprache jener Zeit auf und blieb bei diesem klassischen Text ganz bewusst beim begleitenden Illustrieren.

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