Titelbild: Der Vizekönig von Ouidah
Abbildung: Der Vizekönig von Ouidah Abbildung: Der Vizekönig von Ouidah Abbildung: Der Vizekönig von Ouidah Abbildung: Der Vizekönig von Ouidah Abbildung: Der Vizekönig von Ouidah

Farbig, Leinen, geprägt und bedruckt, Mit einem Vorwort von Bruce Chatwin, mit 28 Illustrationen sowie einer Nachbemerkung der Illustratorin, geprägtes und bedrucktes Leinen, bedrucktes Vorsatzpapier, Lesebändchen, 192 Seiten, Format 18 x 26,5 cm, Buchgestaltung von Cosima Schneider, gesetzt in Apollin, 192 Seiten.

Aus dem Englischen von Anna Kamp.

Preis für Mitglieder 21,95 €

Artikelnummer:
167271

Erschienen:
2015

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Inhalt

Dieser Roman hätte Chatwin beinahe das Leben gekostet: 1977 reiste er in die Volksrepublik Benin, um über den Sklavenhändler Francisco Felix de Souza zu recherchieren. Als er das Land wieder verlassen wollte, geriet er in einen Putsch und wurde festgenommen.

Nach seiner glücklichen Freilassung verließ Chatwin Westafrika und kehrte nie mehr zurück. Mit dem „Skelett der Geschichte und einer Reihe lebhafter Eindrücke davongekommen“ schrieb er „ein Werk der Imagination“, orientierte sich aber an dem historischen Geschehen und änderte teilweise nur die Namen der Romanfiguren.

Entstanden ist die grausame und phantastische Geschichte des berüchtigten brasilianischen Sklavenhändlers Francisco de Souza, der das Vertrauen des Königs gewinnt und zum Vizekönig aufsteigt. In schillernden Bildern erzählt Chatwin eine Parabel von Macht und Trieb, von Gier, Luxus und Verblendung. Chatwins Erzählkunst gelingt es, dabei nicht nur die Schrecken, sondern auch die Faszination einer exotischen Welt zu beschwören.

Die Künstlerin Sylvie Ringer hat diese besondere Atmosphäre aufgesogen. Mit Buntstiften, Kohle- und Pastellkreide hat sie wilde Illustrationen geschaffen: Wie ein organisches Geflecht aus Magie, Religion und Sagen durchdringen sie den Text und werden vor allem von Pflanzen bevölkert: „Palmen werden zu Boten, die Vegetation wird zum lebendigen Teilhaber, zum Beobachter und Synonym für Emotionen“. Sylvie Ringers magische Bilder lassen einen nicht mehr los, wir erleben das erste Buch einer der kommenden großen Künstlerinnen des 21. Jahrhunderts.

Pressestimmen

“... liest sich so besessen von exotischer Fäulnis wie García Márquez, aber so grausam und lakonisch wie Flaubert. Ein kaltes Meisterwerk.”

Sigrid Löffler, Literaturen

Kommentare und Bewertungen
Bewertung

Kommentar von Klaus Dieter Leifgen (25.06.2016)

„Inhalt: Man kommt nach einigen Seiten gut mit dem Stil des Autors zurecht. Und die Geschichte beginnt zu fesseln. Aufmachung: Einfach perfekt. Ein Schmuckstück - eben Büchergilde!”

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