Titelbild: Der Silberfuchs meiner Mutter
Abbildung: Der Silberfuchs meiner Mutter Abbildung: Der Silberfuchs meiner Mutter Abbildung: Der Silberfuchs meiner Mutter Abbildung: Der Silberfuchs meiner Mutter Abbildung: Der Silberfuchs meiner Mutter Abbildung: Der Silberfuchs meiner Mutter

Schutzumschlag, Geprägter fester Einband mit Schutzumschlag, Lesebändchen, 224 Seiten, Umschlaggestaltung von Marion Blomeyer.

Artikelnummer:
173778

Erschienen:
2022

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Inhalt

Die berührende Liebeserklärung eines Sohnes an seine Mutter. Was Heinz Fritz mit Gewissheit von seiner Mutter weiß, sind die Stationen einer Reise: Oslo – Kopenhagen – Berlin – München – Hohenems. Dies verbürgt ein Schriftstück: ein Dokument des SS-Lebensborns. Die Norwegerin wollte 1942 im Vorarlberg ein neues Leben beginnen, mit ihrem Verlobten, einem Wehrmachtssoldaten. Doch dort heißt man sie nicht willkommen. Und in Norwegen gilt sie nun als Kollaborateurin … In einer kompromisslosen Selbstbefragung versucht der Erzähler des Romans – ihr Sohn –, die Wahrheit über seine Eltern freizulegen. Eine berührende Geschichte über Fremdsein und Selbstbehauptung.

Pressestimmen

“‚Der Silberfuchs meiner Mutter‘ [ist] ein beeindruckendes Porträt von Menschen, die immer wieder an den Rand der Verzweiflung gedrängt werden – und dennoch nicht aufhören, auf Linderung zu hoffen.”

Rainer Moritz - Die Presse Spectrum

“Alois Hotschnig hat einen bewegenden Roman über ein sogenanntes Lebensborn-Kind geschrieben (...). Was den Roman so lesenswert und besonders macht, ist Hotschnigs geschickt arrangiertes Spiel mit Erinnerungen. Was trägt? Was ist trügerisch? Immer wieder eröffnet sich eine andere Perspektive.”

Claudia Ingenhoven - MDR Kultur

“‚Der Silberfuchs meiner Mutter‘ ist ein konsequent-komponierter Schritt nach vorne auf bislang noch unerschlossenes Erzähl-Territorium – und mithin Hotschnigs riskantester Text. (...) Roman also, nicht Biografie; Erzählung, nicht Nacherzählung. Und Erzählen heißt bei Hotschnig immer bedingungsloses Erzählen.”

Joachim Leitner - ORF

“Erzählt wird die Geschichte eines Menschen, (...) der durch die Macht des Schauspiels aus den Niederungen seiner Verzweiflung herausfindet. Alois Hotschnig setzt diesem Akt der Selbstermächtigung in einem ebenso feinfühligen wie bewegenden Roman ein anrührendes Denkmal.”

Günter Kaindlstorfer - WDR 5 Bücher

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