Schutzumschlag, Leinen, 272 Seiten.

Preis für Mitglieder 16,95 €

Originalverlagspreis 19,99 €

Artikelnummer:
166747

Erschienen:
2014

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Inhalt

„Monika Held nimmt mich mit an einen Ort, den ich ohne sie nicht betreten würde. Beschützt von ihr, wage ich die Reise.“ Margarete Mitscherlich

Als in den 1960er Jahren die Auschwitz-Prozesse stattfinden, reist Heiner Rosseck, Häftlingsnummer 63387, erstmals wieder nach Deutschland, um dort als Zeuge aufzutreten. Denn nur dieser Gedanke ließ ihn die zwei Jahre Auschwitz überleben: eines Tages der Welt von den Gräueln und der Folter dort berichten zu können. Dort trifft er auf die auf die deutlich jüngere Lena. Auf den ersten Blick haben die beiden nicht viel gemeinsam. Sie träumt von Ferien in der Südsee; er verbringt die Nächte mit den Schrecken von Auschwitz. Die beiden wagen die diese Liebe. Lena fragt sich, ob sie die Welt, in der ihr Mann zuhause ist, je verstehen wird. Heiner fragt sich, wie er sein Trauma aus Bildern und Geräuschen seiner Frau verständlich machen kann, und ob es eine Grenze gibt, bis zu der man Erfahrungen weitergeben kann. Sollte er sie finden, wird er sie einreißen.

 

Pressestimmen

“Monika Held nimmt mich mit an einen Ort, den ich ohne sie nicht betreten würde. Beschützt von ihr, wage ich die Reise.  ”

Margarete Mitscherlich

“Mit Der Schrecken verliert sich vor Ort bricht die Autorin Monika Held die Routine im Gedenken an Auschwitz auf. Ihr Doku-Roman schildert den Lagerhorror aus der Sicht eines überlebenden Häftlings - und wie ihn das monströse Kapitel deutscher Geschichte auch nach 1945 nicht loslässt.”

Deutschlandradio Kultur

“Ein kluges, komplexes Buch. Der Schrecken, behauptet der Titel, verliere sich vor Ort. Was sie meint: eintauchen in das Grauen, einlassen, zuhören. Und lesen!”

Süddeutsche Zeitung

“Ein Roman über die Überlebenden von Ausschwitz, dem ein erzählerischer Weg von den Gaskammern bis zur polnischen Gewerkschaftsbewegung gelingt. Wie nebenbei erzählt das Buch auch noch von der Liebe. Das alles in einem Roman unterzubringen, ist fast ein Wunder - und eine große Kunst.”

Eßlinger Zeitung

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