EXKLUSIV
VORZUGSAUSGABE
Vorzugsausgabe mit einer Originalgrafik, signiert und nummeriert, Auflage: 120 Exemplare Joseph Binder Award 2016: Gold (Buchillustration), Art Directors Club Award 2017: Gold (Illustration > Editorial)

Lesebändchen, Mit 36 Illustrationen und einer Nachbemerkung des Illustrators, bedruckter und geprägter Einband, eingebundener Passport aus Original Ausweis-Textil-Papier-Gemisch, zwei Papiersorten (Werkdruck natur und blau), vierfarbig gedruckt, 200 Seiten.

Preis für Mitglieder 128,00 €

Artikelnummer:
168227

Erschienen:
2016

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Inhalt

„Sie ist eine ätzende Attacke auf unsere gegenwärtigen Verhältnisse und kommt auf keinen Fall für eine Veröffentlichung in Betracht“, sagte das Parteimitglied Lew Kamenew über Das hündische Herz von Michail Bulgakow. Manche Literatur hat eben zuviel politische Sprengkraft.

Der geniale Chirurg Filipp Filippowitsch pflanzt dem Straßenköter Lumpi die Hirnanhangsdrüse und die Hoden eines schmierigen Kleinkriminellen ein und kreiert aus ihm den „neuen Menschen“. Doch der zum kommunistischen Genossen mutierte Tiermensch erweist sich bald nicht nur als echter Halunke: Gewissen- und verantwortungslos wie er ist, wird er zur Gefahr für alle. Er bleibt Tier, freilich in Menschengestalt, und erst die gewaltsame Umkehrung der Operation kann die Gesellschaft retten. 

Das hündische Herz vereint faustische Motive mit Frankensteins Monster, parodiert die Neumensch-Ideen und persifliert den Fortschrittsglauben. Die Erzählung ist dramatisch, urkomisch und gruselig zugleich. Die detaillierten und durch starke Ornamentik geprägten Collagen von Christian Gralingen tragen Züge technischer Konstruktionszeichnungen und erinnern an russische Avantgardisten der frühen 20er Jahre. In Kombination mit der grandiosen Neuübersetzung von Alexander Nitzberg ist ein eindrucksvolles Sprach- und Bildkunstwerk entstanden.

Pressestimmen

“Das Reale und das Fantastische durchdringen einander, sind nicht mehr zu trennen. Binnenreime, herrlich rhythmisierte Sätze, Alliterationen und Assonanzen, der Reichtum dieser polyphonen Prosa wird erst in dieser Übersetzung zum Erlebnis. Sie verlangt geradezu danach, laut gelesen zu werden.”

Süddeutsche Zeitung

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