Titelbild: Culture Jamming

Farbig, fester Einband, 240 Seiten.

Preis für Mitglieder 7,90 € (früher: 16,90 €)

Artikelnummer:
156024

Erschienen:
2006

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Inhalt

Kalle Lasn entwirft unkonventionelle Wege und Möglichkeiten, wie wir uns aus der alltäglichen Lähmung, aus der Übermacht von Medien und Konsumsucht befreien und wieder Verantwortung übernehmen können. Lasns Pamphlet gegen die Global Players gehört neben Naomi Kleins No logo zu den großen Büchern der Antiglobalisierungsbewegung.
Culture Jamming ist „Anti-Werbung“ – eine mentale Umweltschutzbewegung, die gegen einen Dauerbeschuss mit 4.000 Werbebotschaften täglich kämpft. Es ist eine subversive Methode, die sich der elaborierten Techniken der Werbebranche bedient, um die Strategie der Markenkommunikation zu durchkreuzen, die Konsumkultur zu blockieren und eine verbraucherorientierte Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Die Aktivisten dieser Bewegung sind die Adbusters (ad: advertisement, Werbung; to bust: auffliegen lassen). Adbusting ist die von Kalle Lasn begründete, praktische Umsetzung des Culture-Jamming-Gedankens: die Untergrabung der Werbeindustrie mit ihren eigenen Mitteln. Werbespots und Plakate, die die Sprache der Werbeindustrie perfekt beherrschen, ihre Semantik jedoch komplett umkehren, sind der virtuelle Sprengstoff der Culture-Jamming-Bewegung. Gegründet in Kanada, ist diese Art der Globalisierungskritik nicht nur in den USA, sondern längst auch in Europa bekannt, aktiv und erfolgreich.
Culture Jamming ist ein Pamphlet gegen die Global Players. Rasant und drastisch geschrieben, holt Kalle Lasns Buch uns genau dort ab, wo wir sind: auf dem Sofa vor unserem Fernsehgerät, missmutig und träge. Noch nie lagen Wissen und Handeln so weit auseinander wie heute. Kalle Lasn führt sie wieder zueinander und entwirft neue Wege und Möglichkeiten, wie wir uns aus der alltäglichen Lähmung, aus der Übermacht von Medien und Konsumsucht befreien und wieder Verantwortung übernehmen können.

Kommentare und Bewertungen
Bewertung

Kommentar von Idis Eisentraut (08.07.2011)

„Ziemlich große Enttäuschung. Auch hier die schon oft gehörte Klage über die Macht der Marken, aber die angekündigten Gegenmittel habe ich nicht gefunden. Nach der Ankündigung im Katalog erwartete ich ein paar pfiffige Strategien, sich gegen Markenwahn und Werbebombardement zur Wehr zu setzen. Das Buch hat nur wenige Schwerpunkte: Ständige Wiederholung des Lamentos über den Niedergang unserer Kultur durch Marken und TV in verschiedenen Variationen sowie Darstellung der eigenen Organisation Adbusters und ihres segensreichen Wirkens in den USA. Abgesehen davon, dass mangels tieferer Kenntnis der amerikanischen Verhältnisse viele geschilderte Maßnahmen in ihrer Wirkung von hier aus nicht nachvollziehbar sind, sind die vorgeschlagenen Kampfstrategien (professionelle Werbekampagnen, Fernsehinterviews in Talkshows, Entziehung von Fernsehlizenzen) nicht oder kaum für jedermann hierzulande umsetzbar. Das geht nur, wenn man als älter gewordener Protestler (wie der Autor) noch immer den Kampfgeist der 60er und 70er Jahre hat, sich seitdem immer in den entsprechenden Kreisen bewegt hat und die entsprechenden Netzwerke nutzen kann. Wer von den von Werbetelefonaten verfolgten Normalverbrauchern kann das? Außerdem leserunfreundliche Schriftart (ohne Serifen), schlechtes Lektorat/Korrektorat (Fehler auf jeder Seite, keine Erläuterungen von typisch amerikanischen Phänomenen). Nach der Übersetzung hätte noch mal jemand mit deutschen Augen lesen müssen. Dieses Buch ist keine konstruktive Hilfe.”

Kommentar von Linde (08.07.2011)

„zum Inhalt: ein gutes, interessantes und wichtiges Buch. Leider sind zu viele Rechtschreibfehler enthalten!!! Eigentlich ist es eine Frechheit.”

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