Signiert und nummeriert, Bildformat: 30 x 21,5, Monotypie, Ölfarbe und Tusche auf Papier, Exklusivauflage: 25 nummerierte und signierte Exemplare Bildformat: 30 x 21,5, Blatt 42x29 cm.

Artikelnummer:
036686

Erschienen:
1996

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Inhalt

Der Kunstbetrieb kürt sich seine eigenen "Götter". So rasch, wie sie präsentiert worden sind, fallen sie wieder in namenlose Anonymität zurück. Die Gesetze der Kunstszene sind unerbittlich: wer sich nicht hemmungslos vermarkten läßt, ist out. Und doch gibt es Künstler, die fernab von jeglicher hektischen Betriebsamkeit konstant und kontinuierlich ihren Weg gehen. Zu ihnen gehört Gisela Hinz-Bergerac. Die hier gezeigten Monotypien entstanden 1995/96 im Auftrag der Büchergilde. Beide Bilder betören durch vitale, ja geradezu magische Farbigkeit, die psychedelische Reaktionen hervorruft. Die wohlkalkulierte Komposition und sorgfältig aufeinander abgestimmten Farbtöne erhöhen den Reiz der Blätter, von denen jeder Abzug Originalcharakter hat. Die Kunst der Monotypie erfordert ein äußerst sensibles Vorgehen: die Künstlerin malt, statt auf Papier oder Leinwand, auf eine Glasplatte, die auf Papier gepreßt wird, so lange die Farbe noch frisch aufliegt. Werden mehrere Abzüge von einem Motiv gemacht, muß der Entwurf wieder auf die Glasplatte aufgetragen werden. So umständlich das Verfahren erscheint (es gibt nur noch wenige KünstlerInnen, die es anwenden), so überraschend ist seine Wirkung. Die Farbeffekte, die wir an den Arbeiten von Gisela Hinz-Bergerac bewundern, lassen sich aber nur auf diesem Wege realisieren.

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