Titelbild: Braunes Erbe
Abbildung: Braunes Erbe Abbildung: Braunes Erbe Abbildung: Braunes Erbe Abbildung: Braunes Erbe Abbildung: Braunes Erbe Abbildung: Braunes Erbe Abbildung: Braunes Erbe Abbildung: Braunes Erbe Abbildung: Braunes Erbe

Schutzumschlag, 28 Abbildungen, Aus dem Englischen von Jörn Pinnow und Michael Schickenberg, bedruckter fester Einband mit Schutzumschlag, farbiges, mit Karte bedrucktes Vorsatzpapier, Lesebändchen, 496 Seiten, Umschlaggestaltung von Cosima Schneider.

Artikelnummer:
174065

Erschienen:
2022

Dieser Artikel ist exklusiv für Büchergilde Mitglieder. » Direkt zur Mitgliedschaft


Dieser Artikel kann auch in Ihre Büchergilde-Buchhandlung geliefert werden.


Inhalt

Die Quandts, die Flicks, die von Fincks, die Porsche- Piëchs, die Oetkers und die Reimanns zählen zu den reichsten deutschen Unternehmerdynastien. Sie verdienten an der Aufrüstung und bereicherten sich durch Einsatz von Zwangsarbeitern und den Raub jüdischer Unternehmen. Warum konnten sie nach dem Krieg nahezu unbehelligt weiterarbeiten? David de Jong erzählt, woher ihr Wohlstand kommt, auf welche Weise sie sich bereichert haben, wie die Alliierten darauf nach 1945 reagierten – und was das für ihre Imperien in der Nachkriegszeit bedeutete. Und er fragt, welche Verantwortung für ihre Geschichte die Familien heute übernehmen.

Pressestimmen

“'Braunes Erbe‘ ist geschrieben worden, um Verstrickung, Schuld und Verantwortung der Unternehmer für den Nationalsozialismus auch außerhalb Deutschlands bekannt zu machen. (...) Hier ist ein Buch, das sehr gut geschrieben (und übersetzt) ist, das an Klatsch und Tratsch aus der Nazi-Zeit nicht spart, und das niemanden überfordert, der vor wissenschaftlichen Büchern mit tausenden von Anmerkungen Respekt hat.”

Ursula Weidenfeld, Deutschlandfunk Kultur

“In 'Braunes Erbe' verschränkt de Jong Geschichten verschiedener Unternehmer so, dass sich in der Dreistigkeit und Grausamkeit der Nutznießer von Verbrechen Muster zeigen, ebenso wie im Schweigen folgender Generationen.”

Niklas Elsenbruch, Süddeutsche Zeitung

“Dramaturgisch konsequent konzentriert sich de Jong auf fünf Familienfälle, die er akribisch aufbereitet, stets um äußerste Faktengenauigkeit bemüht.”

Hans-Jürgen Jakobs, Handelsblatt

Kommentare und Bewertungen
Jetzt bewerten

Weitere Infos