Schutzumschlag, Lesebändchen, fester Einband, herausgegeben von Thomas Strässle unter Mitarbeit von Margit Unser, 240 Seiten.

Umschlaggestaltung von Angelika Richter.

Preis für Mitglieder 16,95 €

Artikelnummer:
167190

Erschienen:
2014

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Inhalt

Das lang gesperrte Tagebuch erstmals veröffentlicht. Ein Zeitdokument ersten Ranges!


Als Max Frisch 1973 in der Berliner Sarrazinstraße eine neue Wohnung bezog, begann er wieder, ein Tagebuch zu führen: das Berliner Journal. Neben Betrachtungen aus dem Alltag des Schriftstellers treten erzählerische und essayistische Texte sowie präzise gezeichnete Porträts von Kolleginnen und Kollegen wie Günter Grass, Uwe Johnson, Wolf Biermann oder Christa Wolf. Vor allem aber zeugen die Tagebucheinträge von der außergewöhnlichen Wachheit, mit der Frisch als Bewohner West-Berlins die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der DDR beobachtet und erlebt hat.

 

Das Berliner Journal ist einer der großen Schätze aus Frischs Nachlass, von ihm selbst mit einer Sperrfrist von zwanzig Jahren nach seinem Tod versehen, der „privaten Sachen“ wegen, die er darin verzeichnete. Nun wird es erstmals in Auszügen publiziert, nun ist der unverwechselbare Frisch wieder da: illusionslos und voller Zweifel im Ton, mit lustvoll scharfem Blick auf die Welt und das Leben.

Pressestimmen

“Tatsächlich ist in der Auswahl (…) der ganze Max Frisch in all seiner thematischen Vielfalt, in seinem psychologischen Scharfsinn und in seiner gesellschaftlichen Neugier wiederzuentdecken.”

Süddeutsche Zeitung

“Aus dem Berliner Journal der Jahre 1973/74 ist die ausführlichste Beschäftigung Frischs mit den DDR-Verhältnissen ... Für heutige Leser liest sich das alles wie Berichte aus einer fremden Welt, beinahe selbst wie ein düsterer Deutschland-Science-Fiction, fast schon wie die Fantasie von einem geteilten Zürich für einen Schweizer.”

DIE WELT

“Wenige konnten die Träume unserer in sich selbst verliebten, vorwärtsdringenden Epoche besser beschwören als Max Frisch.”

DIE ZEIT

“Die Notizen über die Kultureliten Ostberlins der 70er Jahre sind klug und interessant. Am besten gefallen haben mir an dem Journal jedoch eher alltägliche Beobachtungen...”

taz

“Für Frisch-Fans eine Fundgrube, vor allem aber auch ein atmosphärisch sehr dichtes zeitgeschichtliches Zeugnis.”

Deutschlandradio Kultur

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