Longlist Deutscher Buchpreis 2016

Lesebändchen, fester Einband, geprägt, Umschlaggestaltung von Moni Port, 352 Seiten.

Preis für Mitglieder 18,95 €

Originalverlagspreis 21,99 €

Artikelnummer:
168421

Erschienen:
2016

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Inhalt

Mit zwanzig wurde ich zu meiner großen Überraschung in München auf einer Schauspielschule angenommen und zog, da ich kein Zimmer fand, bei meinen Großeltern ein. Diese beiden Welten hätten nicht unterschiedlicher sein können. Davon will ich erzählen: von meinen über alles geliebten Großeltern, gemeinsam gefangen in ihrem wunderschönen Haus, und davon, wie es ist, wenn einem gesagt wird: „’Du musst lernen, mit den Brustwarzen zu lächeln.’

Endlich ein neuer Meyerhoff! Hochkomisch und voller Sprachwitz wie seine Vorgänger. Diesmal findet sich der Erzähler unverhofft auf der Schauspielschule in München wieder. Unklar bleibt, ob seine Oma da die Hände im Spiel hatte. Bei ihr, einer schillernden Diva, und seinem Großvater, emeritierter Professor der Philosophie, zieht er ein: in eine großbürgerliche Villa in Nymphenburg. Ihre Tage sind durch abenteuerliche Rituale strukturiert, bei denen Alkohol eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Und unter ihrem Einfluss wird der Erzähler zum Wanderer zwischen den Welten: Tagsüber an der Schauspielschule systematisch in seine Einzelteile zerlegt, ertränkt er abends seine Verwirrung auf dem opulenten Sofa in Rotwein. Aus dem Kontrast zwischen großelterlichem Irrsinn und ausbildungsbedingtem Ich-Zerfall entstehen die ihn völlig überfordernden Ereignisse. Amüsante Lektüre, die auch nachdenklich stimmt.

Pressestimmen

“Meyerhoffs vitale Lust am Erzählen, an der überraschenden Anekdote, sein Wille, den Leser zu überraschen und zu unterhalten, kommt in der zeitgenössischen deutschen Literatur nicht so häufig vor.”

Die Welt

“Hochgradig amüsant und mit bewegendem Tiefgang.”

DeutschlandRadio Kultur

“Das [Buch] ist wirklich sehr besonders und berührend. Joachim Meyerhoff hat sich damit sein eigenes Ritual, der Toten zu gedenken, geschaffen.”

MDR Figaro

“Meyerhoff ist ein begnadeter Fabulierer; er hat ein Gespür für das Szenische, für die Pointe.”

Frankfurter Rundschau

“Meyerhoffs vitale Lust am Erzählen, an der überraschenden Anekdote, sein Wille, den Leser zu überraschen und zu unterhalten, kommt in der zeitgenössischen deutschen Literatur nicht so häufig vor.”

Die Welt

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