Titelbild: Warte nicht auf bessre Zeiten!
Abbildung: Warte nicht auf bessre Zeiten!

Schwarz/weiß, Leinen, Bedruckter Vorsatz, zahlreiche Abbildungen, Umschlaggestaltung von Thomas Pradel, 576 Seiten.

Preis für Mitglieder 24,00 €

Artikelnummer:
169339

Erschienen:
2017

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Inhalt

Ein Leben zwischen West und Ost, ein Widerspruchsgeist zwischen den Fronten: Wolf Biermanns Autobiografie ist ein Zeitzeugnis der besonderen Art. Bei ihm sind persönliches Schicksal und deutsche Geschichte untrennbar miteinander verwoben: Der Vater wird als Kommunist eingekerkert und als Jude in Auschwitz ermordet. Die Mutter rettet den kleinen Wolf 1943 aus dem Hamburger Bombeninferno. Mit 16 geht der junge Biermann in die DDR: Er hält sie damals noch für das bessere Deutschland. Später fällt er bei der Obrigkeit in Ungnade, darf nicht mehr auftreten und seine Arbeit veröffentlichen. Im Osten wird er nonstop von der Stasi beobachtet, im Westen verehrt. Und als er 1976 aus der DDR ausgebürgert werden soll, gibt es Proteste, die heute als Anfang vom Ende der DDR gelten. Biermann schreibt mit seiner ihm eigenen Sprachkraft von Alltagsdramen, Widerstandskraft und natürlich: von seiner Kunst.

Pressestimmen

“...ein großer, ein überwältigender Deutschlandroman.”

Der Spiegel

“ Eine Meisterleistung der literarischen Vergegenwärtigung, das Buch verbindet sachliche Präzision mit persönlicher Leidenschaft, Witz mit Sarkasmus.”

Die Zeit

“Persönlich erlebte Zeitgeschichte in Ost und West. Meinungsstark, kiebig, aufrecht, immer wieder sehr eindringlich.”

Hamburger Abendblatt

“Wolf Biermann hat ein Stück deutsche Identität gestiftet.”

Helmut Schmidt

“Wolf Biermann hat nicht nur sein Leben aufgeschrieben. Mit Warte nicht auf bessre Zeiten ist ihm eine auch sprachlich herausragende Autobiografie geglückt.”

NDR Kultur

“Wolf Biermann hat sich ein lebenskluges, ein pralles Buch zum 80. Geburtstag geschrieben.”

Deutschlandfunk

“Biermann erzählt das mit unendlicher Liebe zum Detail in seiner bildreichen Sprache.”

Nordwest Zeitung

“Ein Chronist der Liebe, des Hasses und des Irrsinns des vergangenen Jahrhunderts, ein Dichter, Denker und Spötter.”

Welt am Sonntag

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