Titelbild: Stella Goldschlag
Abbildung: Stella Goldschlag

Aus dem amerikanischen Englisch von Ilse Strasmann, mit zahlreichen Abbildungen, geprägtes Leinen, Fadenheftung, farbiges Vorsatzpapier, Lesebändchen, 384 Seiten, Einbandgestaltung von Marion Blomeyer, 384 Seiten.

Artikelnummer:
171112

Erschienen:
2019

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Inhalt

Sie war schön, schlagfertig und intelligent, eine vielseitig begabte Frau. Zu einer anderen Zeit, in einem anderen Land hätte sie wohl eine glänzende Karriere gemacht. Doch Stella war Jüdin und lebte in Deutschland. Von den Nationalsozialisten unter Druck gesetzt und in der Hoffnung, ihre Eltern vor der Deportation zu retten, kollaborierte Stella Goldschlag zwischen 1943 und 1945 mit der Gestapo: Sie war eine Greiferin, die jüdische Bürger verriet und in den sicheren Tod schickte. Peter Wyden kannte Stella Goldschlag persönlich. Von ihren Taten während des Kriegs erfuhr er als junger US-Soldat nach Kriegsende, bei seiner Rückkehr nach Berlin. Mit seiner akribischen Recherche erzählt er die wahre Geschichte von Stella Goldschlag. Ein tief berührendes Buch von beklemmender Gegenwärtigkeit.

Kommentare und Bewertungen
Bewertung

Kommentar von Ruth (21.04.2019)

„Es ist wirklich zu begrüßen, dass im Kontext der Takis-Würger-Stella- Diskussion dieses Buch wieder aufgelegt wurde. Ich wünsche ihm genau so viele Leser wie dem Roman. Es ist unglaublich, welche Fülle an Informationen der Autor zu bieten hat, wie viele Einzelschicksale neben Stella er beschreibt und welche Gedanken ihn bei der Recherche beschäftigt haben. Ein notwendiges Buch, das mit seinem Einblick in die damalige Flüchtlingspolitik Parallelen zu heute aufweist.”

Kommentar von Karl Alich (15.07.2019)

„46 Jahre hat Wyden an dem Buch über seine Jugendliebe geschrieben. Er beschreibt das tragische Leben von Stella ohne deren Geheimnis zu entschlüsseln. Stella hat sich 1990 dem Journalisten Ferdinand Kroh ( + 2014) anvertraut und ihm alle publizistischen Persönlichkeitsrechte an ihrer Lebensgeschichte übertragen. Die Erbin von F. Kroh wird dafür sorgen, dass Stella nicht posthum ausgebeutet wird. Sie wird in angemessener Form und mit Respekt vor Stella als Opfer der NS-Verfolgung, jeder Verunglimpfung von Stella entgegenwirken. Karl Alich, Rechtsanwalt der Erbin von Ferdinand Kroh”

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