Lesebändchen, fester Einband, geprägt und bedruckt, Umschlaggestaltung von Cosima Schneider, 142 Seiten.

Aus dem Französischen von Doris Heinemann.

Preis für Mitglieder 12,00 €

Originalverlagspreis 12,00 €

Artikelnummer:
169126

Erschienen:
2016

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Inhalt

„Freitag Abend habt ihr das Leben eines außerordentlichen Wesens geraubt, das der Liebe meines Lebens, der Mutter meines Sohnes, aber meinen Hass bekommt ihr nicht."

 

Antoine Leiris verlor beim Anschlag im Bataclan im November 2015 seine Frau Hélene, die Mutter seines 17 Monate alten Sohnes Melvil. Kurz danach postete der Journalist einen offenen Brief an die Attentäter auf seinem Facebook-Profil. Die Botschaft: Meinen Hass bekommt ihr nicht. Denn mit ihm bekämen die Täter einen Stellenwert, den sie nicht verdient haben. Mit seinen Gedanken und Gefühlen traf Leiris einen Nerv; sein Beitrag verbreitete sich rasant, Tausende lasen und teilten ihn. In seinem Buch gibt er nun den Ereignissen eine Klammer: Er schreibt über die Zeit kurz vor den Anschlägen in Paris und kurz danach. Über das Warten, dann die Gewissheit. Er schreibt über seine Frau und über ihre gemeinsame Geschichte. Und darüber, wie der kleine Melvil eine dringend notwendige Konstante in Leiris‘ Leben ist, da er mit seinen Bedürfnissen eine klare Struktur in einen Alltag bringt, in dem nichts ist wie vorher. Meinen Hass bekommt ihr nicht ist ein Ja zum Leben – mit Ausrufezeichen. 

Pressestimmen

“Die Worte, auf die eine unter Schock stehende Welt gewartet hat. Ein Bekenntnis zur offenen Gesellschaft in dem Augenblick, in dem es am schwersten fällt.”

Kölner Stadtanzeiger

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