Verschwiegene Bibliothek, Band 7

Leinen, geprägt, 368 Seiten.

Preis für Mitglieder 16,90 €

Artikelnummer:
158515

Erschienen:
2007

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Inhalt

Mit den Kolberger Heften, den Tagebuchaufzeichnungen von Henryk Bereska, stellt sich ein Grandseigneur der Literatur vor. Er führt den Leser ein in die besondere Welt aus Esprit, Historie, Poesie und einer großen Liebe zum Leben. Es ist der Kosmos eines der selten gewordenen ostdeutschen Europäer.
Ein Mann auf einem Berg aus märkischem Sand sitzend - das war die markanteste Figur im Werk von Henryk Bereska zu DDR-Zeiten. Jener Sandberg befand sich im märkischen Kolberg, lange Zeit Bereskas Lebensmittelpunkt. Die Kolberger Hefte, Bereskas literarische Tagebücher, sind ein einzigartiges Zeitdokument, das in den frühen Fünfzigerjahren in Ostberlin einsetzt und bis zum Ende der DDR 1989 reicht. Noch einmal darf man mit Bereska neben den Freunden Peter Huchel und Erich Arendt sitzen, in Ostberliner Kneipen kauzige Originale hören, die Debatten mit polnischen Dichterkollegen in Krakau und Warschau verfolgen, seine scharfen Aphorismen über den ostdeutschen Politsumpf und die schönen märkischen Gedichte lesen.

Pressestimmen

“Wie oft hat man mir, der zwischen zwei Stühlen saß, einen bequemen Sessel angeboten. Ich lehnte dankend ab.”

Henryk Bereska

“In der DDR geschriebene Literatur war vielfältiger, ambivalenter und vor allem gegensätzlicher, als wir aufgrund des Publizierten anzunehmen bereit sind. Das zumindest wollen die Herausgeber dieser Zeugnisse geistiger Autonomie zeigen.”

Süddeutsche Zeitung

Kommentare und Bewertungen
Bewertung

Kommentar von Hans-Uwe Denecke (08.07.2011)

„Ein inhaltlich wichtiger und kompetenter Beitrag zur Geschichte der Literatur in der DDR, in einer excellenten bibliophilen Aufmachung !”

Kommentar von Benjamin Krieger (22.01.2014)

„Es ist als ob man als Leser das ganze Buch hindurch an der Seite Bereskas mitgeht. Mitgeht durch 40 Jahre DDR. Kaum je hatte ich als Leser das Gefühl, sowohl die realen Gegebenheiten als auch die "Stimmung", die Atmosphäre einer Gesellschaft quasi am eigenen Leib mitzuerleben. Großartige Literatur!”

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