Shortlist: Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels 2017

Leinen, geprägt, Lesebändchen, Leinen, geprägt, Umschlaggestaltung von Christian Schneider, 224 Seiten. Aus dem Französischen von Kirsten Gleinig., 224 Seiten.

Aus dem Französischen von Kirsten Gleinig.

Preis für Mitglieder 17,95 €

Artikelnummer:
169495

Erschienen:
2017

Dieser Artikel ist exklusiv für Büchergilde Mitglieder.

Dieser Artikel kann auch in Ihre Büchergilde-Buchhandlung geliefert werden.

Inhalt

Was passiert, wenn die erste Frau, die allein die Welt umsegelte, einen Roman schreibt, in dem ein Paar genau dasselbe tut? Bei Isabelle Autissier ist ein Psychothriller herausgekommen, dessen Lektüre ein Kritiker als Extremerfahrung bezeichnete. Sie lässt ihre Protagnisten Louise und Ludovic aber auch ganz schön leiden. Um der Alltagsroutine in Paris zu entfliehen, nehmen die beiden sich ein Jahr Auszeit für ihren Traum: einmal die Welt umsegeln! Das klappt bloß nicht so wie geplant. Bei einem Ausflug auf eine einsame Insel gerät das Paar in einen Sturm. Mit ihrer Jacht treiben die beiden Großstädter fort von der Außenwelt und allem Gewohnten. Zurück geworfen auf ihre Zweisamkeit, wird aus dem Abenteuer plötzlich bitterer Ernst. Louise und Ludovic müssen sich dem Kampf ums Überleben ebenso stellen wie dem um ihre Menschlichkeit und ihre Liebe. Denn die eigentliche Frage des Romans lautet: Was wird aus uns und unseren Beziehungen außerhalb unserer Komfortzone?

Kommentare und Bewertungen
Bewertung

Kommentar von Ruth (11.08.2017)

„"Herz auf Eis" ist ein unglaublich packender Roman, der den Leser mit der Frage konfrontiert: Wie hätte ich reagiert? Der Autorin gelingen großartige Naturbeschreibungen, gleichzeitig schockiert sie mit dem harten Verhalten der Protagonisten. Ich empfehle den Roman allen, die vom Aussteigen oder von einem Segeltörn rund um die Welt träumen.”

Kommentar von Rainer Grotegut (30.12.2017)

„Eine spannende Geschichte - zweifellos. Aber m.E. hätte mehr daraus werden können. Das erzählerische Talent der Autorin reicht leider nicht. Isabel Autissier ist sicher eine erfahrene Seglerin, aber leider keine gute Schriftstellerin Die Personen sind zu schablonenhaft. Die Sprache ist dürftig und wirkt extrem holzschnittartig. Nur selten erlebt das Grauen eine erzählerische Entsprechung. Während diese im ersten Teil noch angemessen erscheinen mag, wird es im zweiten Teil doch eher platt. Die psychische Grenzsituation der beiden Protagonisten, die Auseinandersetzung mit der eigenen Schuld und die Zweifel der Überlebenden hätte mehr sprachliche Tiefe verdient. Schade - dennoch ist das Buch lesenswert, da einen die Vorstellung und die Fantasie an die eigenen Abgründe führt.”

Jetzt bewerten

Weitere Infos

Empfehlen Sie dieses Produkt weiter