Deutsche Erstübersetzung Weltlese, Band 12

Ausgabe Edition Büchergilde. Aus dem amerikanischen Englisch von Susann Urban, fester Einband mit Schutzumschlag, 224 Seiten.

Umschlaggestaltung von Thomas Pradel.

Aus dem AE.

Artikelnummer:
166860

Erschienen:
2014

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Inhalt

Ich verschlang diese skurille und verstörende Geschichte, diese exemplarische Parabel über einen Außenseiter, der den rechten Weg zwar auch nicht kennt, aber nie vom Pfad der Menschlichkeit abkommt." Ilija Trojanow

Eine neue Perle der Weltliteratur, die hier zum ersten Mal auf Deutsch erscheint und die Sie sich nicht entgehen lassen sollten: über zwei Kameraden wider Willen, die Sie so schnell nicht vergessen werden.

Jock Marder will seine Frau zurück und den Tod seines Hundes rächen. Dafür braucht er die Hilfe des Fährtenlesers Bubba. Marders Problem: Bubba ist schwarz. Das passt ihm gar nicht, aber er hat keine andere Wahl. So beginnt ein spannendes und urkomisches Westernabenteuer quer durch den amerikanischen Süden des 19. Jahrhunderts.

Everett verwickelt das ungleiche Paar in einen Reigen skurriler Szenen, in denen sich Satire und Tragik meisterhaft ergänzen. Als einzige Lichtgestalt erscheint Bubba, der gesellschaftlich Geächtete – ein Held, der in der gesetzlosen Gesellschaft kein Held ist, weil er qua Hautfarbe keiner sein kann.

God’s Country ist eine grandiose exemplarische Geschichte über Außenseiter, Legenden und Sichtweisen, die den Leser zwingt, die eigene Haltung zu reflektieren. In Amerika, Frankreich und Italien ist Percival Everett längst Kult.

Pressestimmen

“In einem Motel mit Ausblick auf den Highway verschlang ich diese skurrile und verstörende Geschichte, diesen literarischen Quentin Tarantino auf Speed, diese exemplarische Parabel über einen Außenseiter, der den rechten Weg zwar auch nicht kennt, aber nie vom Pfad der Menschlichkeit abkommt.”

Ilija Trojanow

“Percival Everett (Jg. 1956) legt mit God‘s Country einen tragikomischen Spätwestern vor, der hinter den skurrilen Szenen eine Anklage gegen jede Form von Rassismus enthält. Kurzweilig und pointiert geschrieben, macht das Buch aber auch als Parodie auf gängige Westernmotive Spaß.”

Kieler Zeitung

“ Percival Everett setzt seine Geschichte meisterhaft in Szene und provoziert scharfe Bilder einer Zeit, in der Gleichberechtigung und Menschenrechte Fremdwörter waren.Des Autors findiger Methaphernschatz, angereichert mit genug schwarzem Humor, und seine unverblümt durchsichtige Sprache lassen das Lesen dieses Buches zu einem außergewöhnlichen Erlebnis werden.    ”

wortmax.de

Kommentare und Bewertungen
Bewertung

Kommentar von Gisela Jait (01.12.2014)

„In einem Rutsch durchgelesen, gestaunt, wie viel Dummheit und Rassismus in einen Kopf passen. Vielen Dank an die Übersetzerin: Politische Korrektheit hätte die Geschichte zerstört.”

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