Titelbild: Geisterstunde
Edition Zeitkritik, Band 56

Leinen, geprägt, 192 Seiten.

Artikelnummer:
16776X

Erschienen:
2015

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Inhalt

Konrad Paul Liessmann, der mit seinem Bestseller Die Theorie der Unbildung für erregte Debatten sorgte, lässt sich von den Phrasen und pseudorevolutionären Verkündigungen so wenig blenden wie von romantischen Vorstellung und dem Fetisch des Wettbewerbs.

 

Niemand weiß mehr, was Bildung bedeutet, aber alle fordern ihre Reform. Ein regelrechter Markt hat sich etabliert, auf dem Bildungsforscher und –experten, Agenturen, Testinstitute, Lobbys und nicht zuletzt Bildungspolitiker aller Fraktionen ihr Wesen und Unwesen treiben.

 

Nach Liessmanns kenntnisreicher und brillant geschriebener Theorie der Unbildung knöpft er sich nun also ihre Praxis vor: Das, was sich aktuell in Klassenzimmern und Hörsälen, in Seminarräumen und Redaktionsstuben, in der virtuellen Welt und in der realen Politik abzeichnet, wird einer scharfen und pointierten Kritik unterzogen. Hinter der Lust an der Polemik aber steht ein ernstes Anliegen: der Bildung und dem Wissen wieder eine Chance zu geben – befreit vom Dogma der Nützlichkeit und Verwertbarkeit. Denn „Mensch sein bedeutet mehr, als beschäftigungsfähig zu sein“.

 

„Wo Kompetenzen vermittelt, Tests ausgefüllt, im Team geteacht, international verglichen und modular studiert wird – dort ist die Praxis der Unbildung am effizientesten.“
Konrad Liessmann

Pressestimmen

“Eine brillant formulierte, amüsant polemisierende Attacke auf die Unbildung.”

Weltwoche

“Provozierend, klug und erfrischend.”

SWR2

“Konrad Paul Liessmann legt nun mit seinem neuen Buch Geisterstunde eine Abrechnung mit der sogenannten "Wissensgesellschaft" vor. Der Philosoph konstatiert: In keinem Bereich unserer Gesellschaft wird so viel gelogen und getäuscht, werden soviel Illusionen verbreitet, wie in Bildungsdebatten. Bildung sei ein moderner Religions-Ersatz in einer säkularen wissenschaftsorientierten Gesellschaft – und Bildungsexperten seien die modernen Priester.”

ORF tv

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