Titelbild: Die Nächte der Pest
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Aus dem Türkischen von Gerhard Meier, geprägtes Leinen mit eingelassenem Bild, farbiges Vorsatzpapier, Lesebändchen, 696 Seiten, Einbandgestaltung von Cosima Schneider unter Verwendung eines Gemäldes von Ahmet Isıkçı.

Preis für Mitglieder 34,00 €

Artikelnummer:
174022

Erschienen:
2022

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Inhalt

Kann eine alles erschütternde Katastrophe die Menschen einen? Als im Jahre 1901 auf Minger die Pest ausbricht, beschuldigen sich Muslime und Christen gegenseitig. Ob nun die Pilger aus Mekka den Erreger eingeschleppt haben oder die Händler aus Alexandrien: Auf der Insel bricht Chaos aus. Als Sultan Abdülhamit II. sowie England und Frankreich die Insel mit Schiffen blockieren lassen, um die weitere Ausbreitung zu verhindern, sind die Menschen auf Minger auf sich allein gestellt. Pamuk verbindet raffiniert Fantasie und Wirklichkeit, Vergangenheit und Gegenwart, Ost und West. Ein einzigartiger Abgesang auf das von Nationalismus und Aberglaube gefährdete Osmanische Reich.

Pressestimmen

“Ein gewaltiges Epos über Intrigen und Zärtlichkeit in der Krise.”

Alexander Cammann und Adam Soboczynski - Die Zeit

“Das Panorama eines einstmals idyllischen Mikrokosmos, der im Chaos zu versinken droht. Pamuk vermischt mit leichter Hand historische Fakten und fiktive Geschehnisse, leidet mit den Pestkranken, fühlt mit den Liebenden, amüsiert sich über den Dünkel und die Winkelzüge der Mächtigen.”

Hubert Spiegel - Frankfurter Allgemeine Zeitung

“Pamuks Pest-Roman bringt das Kunststück fertig, sowohl Gruselmärchen wie Geschichtsbuch zu sein. Obwohl sein Thema todtraurig ist, ist es überraschend verspielt und gleichzeitig hochpolitisch.”

Christiane Schlötzer - Süddeutsche Zeitung

“Für die Freiheit, vor allem für die Freiheit des Wortes, tritt Orhan Pamuk seit vielen Jahren ein – manchmal auch vor Gericht. Dieses Mal aber mit großer Überzeugungskraft und äußerst unterhaltsam mit seinem neuen Roman.”

Joachim Dicks - NDR Kultur

“Ein Meister der akribischen Erzählung ... Pamuks Stärke waren schon immer die Genauigkeit und das Literarisieren von zeitgenössischen, aber auch osmanischen Fakten.”

Barbara Frischmuth - Die Presse

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