EXKLUSIV
Titelbild: Das Unbehagen in der Kultur
Mit einem exklusiven Vorwort von Peter Gay Edition Zeitkritik, Band 21

Schutzumschlag, Leinen, 200 Seiten.

Artikelnummer:
150212

Erschienen:
2000

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Inhalt

"Unsere Kultur ist ganz allgemein auf der Unterdrückung von Trieben aufgebaut. Jeder einzelne hat ein Stück seines Besitzes, seiner Machtvollkommenheit, der aggressiven und vindikativen Neigungen seiner Persönlichkeit abgetreten; aus diesen Beiträgen ist der gemeinsame Kulturbesitz an materiellen und ideellen Gütern entstanden." Diese These Sigmund Freuds vom Antagonismus zwischen Kultur und Triebleben bildet die Grundlage für sein individualpsychologisches und sein sozialpsychologisches Denken. Obgleich Einzelheiten seiner Forschungsergebnisse inzwischen neu diskutiert werden, sind Freuds kulturtheoretisches Denken und seine damit verbundenen Analysen von ungebrochener Aktualität. "Aristoteles hat bekanntlich den Menschen als ein politisches Wesen definiert, als ein Wesen, das in seiner Gesellschaft mit allen ihren Einrichtungen und Regeln lebt und leben kann. Und es ist eben diese Perspektive, aus der Freud seinen Beitrag zur Erforschung der Politik und der Kultur geleistet hat. Er hat unser Verständnis der wohlbekannten Spannung zwischen dem Individuum und seiner Gesellschaft, über die schon die Griechen gegrübelt haben, vertieft und sie in der menschlichen Natur verankert." Aus dem Vorwort von Peter Gay

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