Titelbild: Das Ende der Liebe
Clemens-Brentano-Preis Edition Zeitkritik, Band 55

Leinen, geprägt, 272 Seiten.

Preis für Mitglieder 10,90 € (früher: 17,95 €)

Preis für Abonnenten 16,50 €

Artikelnummer:
166720

Erschienen:
2014

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Inhalt

Was geschieht, wenn der Mensch in allen Bereichen des Lebens einer Unendlichkeit des Möglichen ausgesetzt wird?

In welchen Gefühls- und Denkzuständen wird das Unendliche erfahren bzw. die Tatsache, dass es – in Arbeit, Liebe, Selbsterschaffung usw. – verfehlt wird? Auf welche Weisen versucht der Mensch, es zu erreichen? Wie scheitert er? Was geschieht mit der Erinnerung, dem Körper, der Sexualität, der Stadt, dem „eigenen Raum“?

Das Buch analysiert die Welt struktureller Freiheit ausschließlich in Bezug auf die Kategorie des Möglichen. Im Fokus steht nicht die Liebe, sondern die Erfahrung der Nicht-Liebe, eines Entliebens noch vor der Liebe, der Enttäuschung, Entbehrung, Abstoßung, des Schmerzes, der Sehnsucht und Hoffnung über jeden Anderen hinaus. In dieser Sehnsucht und Hoffnung werden alle anderen Möglichkeiten – der Arbeit, der Geistigkeit, der Lebensform, der Entwicklung, der Sexualität, des Lebensortes, des Erfolgs usw. – mitthematisch, also mituntersucht. Wie ein Brennglas bündelt die Liebessuche alle Unendlichkeiten.

Für Das Ende der Liebe erhielt Hillenkamp den Clemens-Brentano-Preis. Es ist der erste Band der Studie Zwänge der Freiheit. Die neuen Formen der Faktizität. Der zweite Band Negative Moderne. Strukturen der Freiheit und der Sturz ins Nichts erscheint im Februar 2016 bei Klett-Cotta.

Pressestimmen

“Dieses Buch hilft uns zu verstehen, warum wir trotz unserer verzweifelten Versuche, das Glück zu finden, nicht glücklicher werden. Freiheit verwandelt sich in Tyrannei. Ein dringender Weckruf.”

Eva Illouz

“Ein großartiges, brillantes Buch über die Unvereinbarkeit von Freiheit und Liebe in unserer Zeit! Es fesselt und hält dem Leser den Spiegel vor.  ”

Ulrich Beck

“Ein Text, der das übliche verkaufsgeile Gesäusel meilenweit hinter sich lässt – ein außergewöhnlich gutes Buch.”

Süddeutsche Zeitung

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