Titelbild: Das Elend der Ironie
Edition Zeitkritik, Band 33

Schutzumschlag, Leinen, 216 Seiten.

Aus dem amerikanischen Englisch von Holger Fliessbach.

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Originalverlagspreis 19,90 €

Artikelnummer:
153785

Erschienen:
2003

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Inhalt

Klug und treffend analysiert Jedediah Purdy ein Phänomen, das heute in der gesamten westlichen Gesellschaft verbreitet ist: Anstatt sich eindeutig festzulegen, zieht sich jeder auf eine ironisch-distanzierte Haltung zurück. Immer cool, kritisch und leicht distanziert: So lautet das moralische Vermächtnis der "Großen Dekonstruktion" - eine intellektuelle Trümmerlandschaft, in der eine ganze Generation herumirrt. Gänzlich frei, mit allen Wassern gewaschen, stilbewusst - und unglücklich. Eine Zeit lang schien es, als könnte die Wirtschaft Rettung bieten. Dann kam der Absturz. Desillusioniert vom Heilsversprechen der New Economy und enttäuscht vom dauerhaften Versagen der Politik will sich niemand mehr verbindlich äußern. Selbstbewusst bezieht Purdy Stellung, tritt für seine Ideale ein und fordert dazu auf, dies ebenfalls zu tun. Ohne sich kokett nach Schicksal und Tiefe zu sehnen, plädiert er für die Rehabilitierung des Gemeinschaftlichen, für Unmittelbarkeit, Zuständigsein und das Vertrauen in die gestaltbare Welt des Politischen. Als Vertreter der Generation unter Dreißig fordert er uns auf, gemeinsame Sache zu machen.

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