Titelbild: Aus dem Tagebuch einer Schnecke, WA05
Günter Grass Edition, Band 11

Leinen, 328 Seiten.

Artikelnummer:
151510

Erschienen:
2003

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Inhalt

Anhand von Tagebuchnotizen erzählt Grass seinen Kindern von seinem Wahlkampf für die SPD 1969, den er vor allem gegen den Bundeskanzler und ehemaligen Nationalsozialisten Kiesinger und für seinen Freund, den Emigranten Willy Brandt, führte. Parallel dazu erzählt der Autor die Geschichte von Studienrat Hermann Ott genannt Zweifel, der den Danziger Juden während ihrer Verfolgung und Vertreibung beisteht, berichtet seinen Kindern von den Greueln des Dritten Reiches und ihrem Fortwirken in der Gegenwart. Grass wehrt sich gegen alle, die ihn links oder rechts überholen wollen, denen der Fortschritt im Schneckentempo zu langsam ist: "Nur wer den Stillstand im Fortschritt kennt und achtet, wer schon einmal, wer mehrmals aufgegeben hat, wer auf dem leeren Schneckenhaus gesessen und die Schattenseite der Utopie bewohnt hat, kann Fortschritt ermessen."

Pressestimmen

“Die sprachliche Bravour ist ungebrochen, die darstellerische Leistung ... ist immer wieder zu bewundern, die Präzision im Faktischen nach wie vor unübertroffen.”

Die Welt

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