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Kommentar von zeilen.takt | 13.12.2019

Hoevring erzählt in leiser Tonalität, einfühlsam und mit Präzision. Durch die szenischen Kapitel, die nach und nach ein Bild von Laura zeichnen, sehen die Leser*innen, wie sie zu einer jungen Frau heranwächst. Lauras Suche nach sich selbst, ihrem Drang nach Freiheit und dem, was helfen könnte, berührt. Mit jedem Versuch den Graben zu schließen, den die Mutter in ihr aufriss, wird klarer, wie allein sie ist und dass vermutlich niemand diese Lücke je füllen könne. Sie sehnt sich nach Nähe, Wärme und gleichzeitig flößen sie ihr Angst ein. Fast stumpf prallen die Geschehnisse an ihr ab und man will sie fragen: „Laura, wo ist deine Wut? Wo ist dein Schmerz? Spürst du dich?“. Wie gern hätte ich weitergelesen. Ich hoffe, sie wird eines Tages finden, wonach sie sucht.

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Kommentar von zeilen.takt | 13.12.2019

Hoevring erzählt in leiser Tonalität, einfühlsam und mit Präzision. Durch die szenischen Kapitel, die nach und nach ein Bild von Laura zeichnen, sehen die Leser*innen, wie sie zu einer jungen Frau heranwächst. Lauras Suche nach sich selbst, ihrem Drang nach Freiheit und dem, was helfen könnte, berührt. Mit jedem Versuch den Graben zu schließen, den die Mutter in ihr aufriss, wird klarer, wie allein sie ist und dass vermutlich niemand diese Lücke je füllen könne. Sie sehnt sich nach Nähe, Wärme und gleichzeitig flößen sie ihr Angst ein. Fast stumpf prallen die Geschehnisse an ihr ab und man will sie fragen: „Laura, wo ist deine Wut? Wo ist dein Schmerz? Spürst du dich?“. Wie gern hätte ich weitergelesen. Ich hoffe, sie wird eines Tages finden, wonach sie sucht.

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