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Kommentar von Olga Kepp | 21.07.2020

Eine ganz tolle Reiselektüre. Der Autor beschreibt die Menschen und die Kultur von Mexiko mit so viel Herz, es gibt immer mal wieder interessante Einschübe - über Tabak, Ballspiele usw. -aber eben auch viel Liebe zu Gewächsen, den Farnen. Sehr empfehlenswert!

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Kommentar von Karsten Koblo | 02.01.2021

Um sich abzulenken, „auf andere Gedanken zu kommen“ oder sich selbst zu vervollkommnen, spielen die Einen Darts, Andere hegen ihre Garten, bauen ihn zur Festung um, damit ja kein anderer ihre mühevolle Arbeit beneiden kann. Und dann gibt es Menschen die schreiben Tagebuch, schließen sich (positiv) verschrobenen Hobbyforschern an, werden Pteridologen (ja, die gibt es wirklich, es sind Farnfroscher) und reisen mit ihnen nach Oaxaca (ja, auch das gibt es wirklich und liegt im Süden Mexikos).
So einer ist Oliver Sacks. Berühmt unter anderem durch „Zeit des Erwachens“, brillant durch Robert De Niro auf die Leinwand gebracht. Er war mit den Mitgliedern der New Yorker Farngesellschaft in Mexiko, und er schrieb Tagebuch über diese Reise. Und nun ist dieses Tagebuch essentieller Bestandteil der Reihe „Büchergilde unterwegs“.
Oliver Sacks ist einer von ihnen. Er ist Mitglied dieser feinen New Yorker Farngesellschaft. Auch er kann sich an Blattformen, an der in Oaxaca so reichlich vorkommenden Vielfalt an Farnen ergötzen. Seine Aufzeichnungen sind einerseits natürlich leidenschaftliche Erinnerungen an die Entdeckungen seiner Mitreisenden. Andererseits sind sie auch eindringliche Beschreibungen einer einzigartigen Landschaft.
Fast wäre das Buch nicht zustande gekommen. Als Sacks mit Dick Rauh und dessen Frau unterwegs war, wären sie fast von einem Laster überfahren worden. Dann wären die Tagebücher unvollendet. Und die sie vervollkommnenden Zeichnungen von Dick Rauh wären nie ans Tageslicht gekommen. Es ging ja nochmal gut!
Ob man nun selbst Botaniker ist oder Pflanzen nicht die unbedingte Liebe entgegenbringt, dieses Reisetagebuch ist mehr wert als alle Goldschätze der Mayas zusammen, bevor sie von Cortez‘ Schergen geraubt wurden. Die Leidenschaft für Farne, zu Zuneigung zum Land und die unverbrüchliche Gabe dieses in Worte zu fassen, überwältigt den Leser ab der ersten Seite. Und es wird nicht weniger bis zum Ende der knapp zweihundert Seiten!

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Kommentar von Petra Brinkert-Lederer | 01.01.2022

Dem obigen schönen Kommentar von Karsten Koblo würde sich meine Tochter ganz sicher bedingungslos anschließen, so begeistert ist die Abiturientin von diesem Weihnachtsgeschenk.
Ganz sicher wird sie es sehr bald in ihrem Bücher-Account auf Instagram erwähnen (https://www.instagram.com/coramaccain/p/CX11DpbrEQm/?utm_medium=copy_link).
Dies ist ein echtes Überraschungsbuch eines ohnehin großen Ausnahmetalentes, mit dem man Menschen sehr gut beschenken und ganz sicher erfreuen kann!

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