Produkt bewerten

Bewertung
Bewertung:

Kommentar von Idis Eisentraut | 08.07.2011

Ziemlich große Enttäuschung. Auch hier die schon oft gehörte Klage über die Macht der Marken, aber die angekündigten Gegenmittel habe ich nicht gefunden. Nach der Ankündigung im Katalog erwartete ich ein paar pfiffige Strategien, sich gegen Markenwahn und Werbebombardement zur Wehr zu setzen. Das Buch hat nur wenige Schwerpunkte: Ständige Wiederholung des Lamentos über den Niedergang unserer Kultur durch Marken und TV in verschiedenen Variationen sowie Darstellung der eigenen Organisation Adbusters und ihres segensreichen Wirkens in den USA. Abgesehen davon, dass mangels tieferer Kenntnis der amerikanischen Verhältnisse viele geschilderte Maßnahmen in ihrer Wirkung von hier aus nicht nachvollziehbar sind, sind die vorgeschlagenen Kampfstrategien (professionelle Werbekampagnen, Fernsehinterviews in Talkshows, Entziehung von Fernsehlizenzen) nicht oder kaum für jedermann hierzulande umsetzbar. Das geht nur, wenn man als älter gewordener Protestler (wie der Autor) noch immer den Kampfgeist der 60er und 70er Jahre hat, sich seitdem immer in den entsprechenden Kreisen bewegt hat und die entsprechenden Netzwerke nutzen kann. Wer von den von Werbetelefonaten verfolgten Normalverbrauchern kann das? Außerdem leserunfreundliche Schriftart (ohne Serifen), schlechtes Lektorat/Korrektorat (Fehler auf jeder Seite, keine Erläuterungen von typisch amerikanischen Phänomenen). Nach der Übersetzung hätte noch mal jemand mit deutschen Augen lesen müssen. Dieses Buch ist keine konstruktive Hilfe.
Bewertung:

Kommentar von Linde | 08.07.2011

zum Inhalt: ein gutes, interessantes und wichtiges Buch. Leider sind zu viele Rechtschreibfehler enthalten!!! Eigentlich ist es eine Frechheit.

Ihre Bewertung
Bitte bewerten Sie über die Anzahl der vergebenen Buchpressen:

Bitte geben Sie eine Bewertung ab.