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Kommentar von Thomas Reichert | 24.03.2022

Jedes Stück dieses Albums hat seinen eigenen Charakter, sodass eine musikalisch abwechslungsreiche, sehr gelungene CD entstanden ist: Da ist z. B. das swingend-jazzige »Wenn ich dich begehre« (Thomas Brasch) mit Gesang, Gitarre, Violine, Keyboard, Cajon. Oder das ruhige »Wo steht unser Mandelbaum« (Hilde Domin) mit Gesang, Gitarren, Akkordeon. Mascha Kalékos »Emigranten-Monolog« hat in der Instrumentierung Anklänge an Klezmer (Gesang, Gitarre, Bass, Violine, Klarinette); »Parc Monceau« (Kurt Tucholsky) ist ein fröhlich-entspanntes Lied und »Minetta Street« (Kaléko), als letztes Beispiel, ist von einem jazzigen Saxophon geprägt.
Wenn ich meine Lieblingsstücke nennen sollte, käme ein ganze Reihe der Lieder infrage; einen Ausreißer nach unten gibt es nicht. Hervorheben möchte ich auch das sorgfältig erstellte und gestaltete Beiheft; es enthält nicht nur die Gedichttexte und die Angaben zu den Musikern und Instrumenten bei den einzelnen Liedern, sondern auch Informationen zu den DichterInnen. (Über die Homepage von »sonare – klang, kultur, literatur« findet man unter der Rubrik »Konzerte« die Angabe des YouTube-Kanals, wo man sich einige der Lieder anhören kann.)
Mit »Sag mir, wo steht unser Mandelbaum« ist Joachim Kubowitz und seinen Musikerkolleginnen und -kollegen ein sehr schönes Album gelungen.

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