Regio-Abo Gedenktage KultKrimis

Belletristik

Eugen Ruge

In Zeiten des abnehmenden Lichts

Hakan Nesser

Die Einsamen

Doris Dörrie

Alles inklusive

Donna Leon

Auf Treu und Glauben

José Saramago

Kain

Wilhelm Genazino

Wenn wir Tiere wären

Charles Dickens

Große Erwartungen

Walter Benjamin

Engelszungen

James Sallis

Der Killer stirbt

Jane Goodhill (Hrsg.)

Menschenpflichten

Sachbuch

Ian Morris

Wer regiert die Welt?

Sarah Kaminski

Adolfo Kaminsky. Ein Fälscherleben

Götz Aly

Warum die Deutschen?
Warum die Juden?

Kerstin Decker

Lou Andreas-Salomé

Jim al-Khalil

Im Haus der Weisheit

Prisca Rüegg/Phassaporn Mankongthanachok/Michael Wissing

Thaiküche

Thilo Bode

Die Essensfälscher

Karen Duve

Anständig essen

Liu Xiaobo

Ich habe keine Feinde, ich kenne keinen Hass

Antonio Damasio

Selbst ist der Mensch

Kinder- und Jugendbuch

Britta Teckentrup

In der Stadt ist was los!

Mirjam Pressler / Thomas M. Müller (Ill.)

Mucksmäuschenstill

Hans Baltzer

Die Stadt im Wandel der Zeit

Manfred Mai

Der Traum von einer besseren Welt

Mario Giordano

Ab morgen bin ich ein Löwe

Per Olov Enquist

Großvater und die Schmuggler

Aleksandra Machowiak/Daniel Mizielinski

Treppe Fenster Klo

Susanne Rebscher

Leonardo da Vinci

Wilfried von Bredow/Anke Kuhl (Ill.)

Lola rast und andere schreckliche Geschichten

Rotraut Susanne Berner

Das ABC-Spiele-Buch

Musik

 

Das deutsche Chanson und seine Geschichte(n) - 100 Jahre Brettlkunst

Götz Alsmann

In Paris

Adele

21

Konstantin Wecker

Wut und Zärtlichkeit

Giamaria Testa

Vitamia

Charles Aznavour

Toujours

Beach Boys

The Smile Sessions

Hans Söllner

Mei Zuastand

Coldplay

Mylo Xyloto

 

Woodsongs
Singers, Pickers & Storytellers

 
 
1924

 

Die Gründung der Büchergilde

1924 tagt der "Bildungsverband der deutschen Buchdrucker". Nach Krieg, Revolution, Inflation und Währungszusammenbruch beruhigt sich langsam die wirtschaftliche Lage in Deutschland. Doch Bücher bleiben für weite Bevölkerungskreise Luxusartikel. Deshalb gründet der Bildungsverband die Büchergilde Gutenberg, eine gewerkschaftliche Buchgemeinschaft, die dem Arbeiter und seiner Familie Zugang zu Bildung und Kultur eröffnen soll.

Die Gründungsversammlung
in Leipzig im August 1924
  
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"Was wir wollen, Ihr wißt es:", so heißt es im Geleitwort zum ersten Buch in der Geschichte der Büchergilde, "Bücher geben, die Freude machen. Bücher voll guten Geistes und von schöner Gestalt." Und so erscheinen nach Mark Twains heiteren Erzählungen in konsequenter Folge sozial engagierte Texte und moderne Klassiker in handwerklich und künstlerisch vorbildlicher Ausstattung: B. Traven und Erich Knauf, Ernst Preczang, Max Kretzer und Oskar Maria Graf ebenso wie Martin Andersen Nexö, H.C. Andersen und Jack London.

Mark Twain: "Mit heiteren Augen" (1924)

Ein halbes Jahr nach der Gründung gibt es bereits 5.000 Mitglieder, die das monatliche Mitteilungsblatt "Die Büchergilde" erhalten. Aufgrund der schnell steigenden Leserzahlen können die Bücher bald in kürzerer Folge und höherer Auflage erscheinen als ursprünglich geplant. Bis 1931 entstehen die ersten 27 Geschäfts- und Zahlstellen in Deutschland sowie Niederlassungen in Zürich, Wien und Prag.

Die Mitglieder-
entwicklung 1925-1928
   
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Die Bücher der Zeit

Ernst Preczang:
Im Satansbruch
(1925)
  Colin Ross:
Das Fahrten-
und Abenteuerbuch
(1925)
  B. Traven:
Das Totenschiff
(1926)
         
   
Oskar Maria Graf:
Wir sind Gefangene
(1928)
  Albert Viksten:
Abenteuer im
Eismeer (1929)
  Georg Schwartz:
Kohlenpott (1931)