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Die Edition ist auch im Abonnement erhältlich: Sofort-Abonnement » Schritt-für-Schritt-Abonnement » Einzeltitel Arbeiter- und Freiheitslieder » "Vorwärts und nicht vergessen", heißt es im Solidaritätslied, mit dem Bertolt Brecht vor achtzig Jahren die Tradition des alten Arbeiterliedes aufnahm und fortführte. Das Lied wurde zum Hit. Millionen machten ihn zu ihrer Hymne: "Vorwärts, nie vergessen: die Solidarität!" Doch die Zeiten waren nicht danach. Wenig später kamen die Nazis an die Macht und sorgten dafür, dass die Arbeiterbewegung zerschlagen wurde und ihre Lieder nicht mehr gesungen werden konnten. Nach 1945 gingen Deutschland West und Deutschland Ost dann getrennte Wege, ehe die beiden Teilstaaten durch eine friedliche Revolution wieder zu einer Einheit wurden. Das deutsche Arbeiterlied blieb dabei auf der Strecke. Der Berliner Musikhistoriker Jürgen Schebera zeigt mit mehr als 280 Tondokumenten auf 12 CDs ein wichtiges Stück deutscher Kulturgeschichte auf, von denen bereits 9 CDs erschienen sind. Während Teil 1 Lieder aus den Anfängen der Arbeiterbewegung versammelt, stammen die Lieder auf den CDs vier bis sechs aus den turbulenten Jahren zwischen der Gründung der Weimarer Republik und der Weltwirtschaftskrise. Es sind z.T. historische Aufnahmen, z.T. neuere Einspielungen von E. Wader, E. Busch, Erich-Weinert-Ensemble u.a. Die Lieder im dritten Teil stammen aus den Jahren zwischen der Weltwirtschaftskrise bis zum Ende der Naziherrschaft. Während der Nazizeit wandelte sich das Arbeiterlied zum Lied des antifaschistischen Kampfes. Es waren vor allem die Kampflieder und Balladen Hanns Eislers, die ihre mitreißende Wirkung entfalteten. Mehr Informationen zu den Arbeiter- und Freiheitsliedern »
3 CDs im Digipac mit 130-seitigem Booklet, 80 Titel, Spielzeit: ca. 210 Minuten
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